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Impuls

Bis zum Schluss?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Lukas

Kapitel 12, Vers 41–​48

DIE VERWALTER

41Da fragte ihn Petrus: »Herr, gilt dieses Gleichnis nur uns oder meinst du alle Menschen damit?« 42Der Herr entgegnete: »Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter? Angenommen, sein Herr hat ihm die Verantwortung für die übrige Dienerschaft übertragen und ihn beauftragt, jedem rechtzeitig die tägliche Verpflegung auszuteilen. 43Dieser Verwalter darf sich glücklich schätzen, wenn sein Herr dann zurückkehrt und ihn gewissenhaft bei der Arbeit findet! 44Ich versichere euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. 45Wenn jener Verwalter aber im Stillen denkt: ›Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt‹, und er fängt an, die anderen Diener und Dienerinnen zu prügeln, sich den Bauch vollzuschlagen und sich zu betrinken, 46dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Denn sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet. Er wird den Verwalter hart bestrafen und ihm den Lohn geben, den die Gottlosen verdienen. 47Ein Verwalter, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber bewusst nicht danach richtet, wird schwer bestraft werden. 48Wer dagegen falsch handelt, ohne es zu wissen, wird mit einer leichteren Strafe davonkommen. So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; und wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.«

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Ein herausforderndes Gleichnis, das Jesus hier Petrus erzählte. Doch ebenso ein Gleichnis, bei dem es sich lohnt, es näher zu betrachten. Denn es ist ebenso für uns heute von hoher Bedeutung! Grundsätzlich geht es bei diesem Gleichnis um die Frage, was passieren wird, wenn Jesus zum zweiten Mal auf diese Erde kommen wird, um dann das berühmte Endgericht zu halten. Wer kommt dann in den Himmel und wer kommt dann in die Hölle? Darum geht es letztendlich.

Deutlich wird eines: Wer Jesus Christus kennt und ihm sogar nachfolgen will, von dem wird auch erwartet werden, dass er an Jesus Christus als Herrn und Retter festhält. Bis zum Endgericht. Wenn jemand aber Jesus Christus nicht kennt oder ihm erst seit sehr kurzer Zeit nachfolgt, von dem wird auch nicht ein so großes "Commitment" erwartet. Denn wie soll diese Person es auch besser wissen?! (Vgl. V. 47-48)

Zwei Punkte für uns: Zum einen wird deutlich, wie wichtig es ist, dem Missionsbefehl aus Matthäus 28:18-20 Folge zu leisten. Wir sind diejenigen, die ihre Kenntnis über diesen Jesus weitergeben. So geben wir Menschen die Chance, beim Endgericht vor Gott zu bestehen! Und zum anderen wird deutlich, wie sehr wir alle Jesu Gnade brauchen! Aus eigener Kraft werden wir es nicht schaffen, unser Leben lang bis zum Endgericht an Jesus festzuhalten. Das bewirkt nämlich nur Gott selbst in uns! (Vgl. Philipper 1:6)