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Impuls

Das Hochzeitsfest

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Hoffnung

Matthäus

Kapitel 22, Vers 1–​14

Das Gleichnis vom Hochzeitsfest

1Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: 2»Mit Gottes himmlischem Reich ist es wie mit einem König, der für seinen Sohn ein großes Hochzeitsfest vorbereitete. 3Viele wurden zu der Feier eingeladen. Als alles fertig war, schickte der König seine Diener, um die Gäste zum Fest zu bitten. Aber keiner wollte kommen. 4Da schickte er andere Diener und ließ den Eingeladenen nochmals ausrichten: ›Es ist alles fertig, die Ochsen und Mastkälber sind geschlachtet. Das Fest kann beginnen. Kommt doch zur Hochzeit!‹ 5Aber den geladenen Gästen war das gleichgültig. Sie gingen weiter ihrer Arbeit nach. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft. 6Einige wurden sogar handgreiflich, misshandelten und töteten die Diener des Königs. 7Da wurde der König sehr zornig. Er sandte seine Truppen aus, ließ die Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand stecken. 8Dann sagte er zu seinen Dienern: ›Die Hochzeitsfeier ist vorbereitet, aber die geladenen Gäste waren es nicht wert, an diesem Fest teilzunehmen. 9Geht jetzt auf die Landstraßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen!‹ 10Das taten die Boten und brachten alle mit, die sie fanden: böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen. 11Als der König kam, um die Gäste zu sehen, bemerkte er einen Mann, der nicht festlich angezogen war. 12›Mein Freund, wie bist du hier ohne Festgewand hereingekommen?‹, fragte er ihn. Darauf konnte der Mann nichts antworten. 13Da befahl der König seinen Knechten: ›Fesselt ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die tiefste Finsternis, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt!‹ 14Denn viele sind eingeladen, aber nur wenige sind auserwählt.«

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Jesus sprach in verschiedenen Gleichnissen darüber, dass die Welt, in der wir gerade leben, irgendwann ein Ende hat und wir in Ewigkeit bei unserem Vater im Himmel sein werden. Jesus verglich die Herrlichkeit und Pracht des Himmels mit etwas, das wir kennen, damit wir es uns besser vorstellen können: eine große, aufwändige Hochzeit.

Doch es gibt ein Problem: Die geladenen Gäste wollen nicht kommen, sie schätzen die Mühe des Gastgebers nicht wert und haben viele andere Dinge zu tun. Manche verachten die Einladung sogar so sehr, dass sie die Diener des Königs töten.

Ganz schön krass, so zu reagieren, oder?

Die Einladung wird daraufhin an viele andere Menschen weitergegeben, die Diener sollen "alle einladen, die sie treffen" und das Fest findet schließlich doch statt.

Was sind deine Gefühle bei dieser Bibelstelle?

Wenn du spürst, dass die Perspektive auf ein Ende der Welt, wie wir sie kennen, eine große Angst in dir auslöst, möchte ich dich zum Bibelstudium einladen. Schau mal, was die Bibel über das Himmelreich und über deine Rolle als Kind Gottes darin sagt. Wenn du voller Freude bist und jeden Tag deine besten Kleider bügelst, weil du dich so sehr freust, dann will ich dich ermutigen, dass du die Einladung weitergibst und davon erzählst.

Wer sollte unbedingt zu dieser Hochzeit mitkommen, wer sollte den Bräutigam unbedingt kennenlernen?