Psalm
Kapitel 26, Vers 1–12
Prüfe mich, Gott!
1Von David. Verschaffe mir Recht, HERR, denn ich bin unschuldig! Dir vertraue ich, nichts soll mich davon abbringen. 2Vor dir, HERR, kann ich nichts verbergen, prüfe meine geheimsten Gedanken und Gefühle! 3Deine Liebe habe ich ständig vor Augen, und deine Treue bestimmt mein Leben. 4Ich lasse mich nicht mit denen ein, die ein falsches Spiel treiben. Von Heuchlern halte ich mich fern. 5Wenn sich Verbrecher zusammentun, bin ich nicht dabei; mit Gottlosen will ich nichts zu tun haben. 6Ich wasche meine Hände zum Zeichen meiner Unschuld, so darf ich mich deinem Altar nähern und ihn feierlich umschreiten. 7Dabei stimme ich ein Loblied an und erzähle von all deinen Wundern. 8HERR, dein Haus ist erfüllt von deiner Herrlichkeit; an diesem Ort hängt mein Herz. 9Bring mich nicht um wie die Sünder; behandle mich nicht wie blutgierige Mörder! 10Wie viele Verbrechen haben sie auf dem Gewissen, wie viel Bestechungsgeld ist durch ihre Hände gegangen! 11Aber ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Hab Erbarmen mit mir und erlöse mich! 12Jetzt stehe ich wieder auf sicherem Grund. HERR, vor deiner Gemeinde will ich dich dafür preisen!
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Weitere Infos →David war verzweifelt.
Irgendetwas müsste ihm vorgeworfen werden, oder er war ungerecht behandelt worden. Doch anstatt sich vor den Menschen zu rechtfertigen und selbst zu handeln, wandte er sich an Gott. Er war ehrlich vor Gott und verschwieg nichts.
Er zählte auf, wie es nicht sein konnte, mit Heuchlern und Betrügern gleichgesetzt zu werden. Er wusste, dass er unschuldig war, und dennoch flehte er Gott an, sein Herz und sein Leben zu prüfen.
Wann hast du Gott das letzte Mal gebeten, dein Herz und dein Leben zu prüfen? Gibt es etwas, das dort nicht hingehört? Wo musst du jemanden um Vergebung bitten?
So oft haben wir keine Kontrolle über das, was uns im Leben widerfährt. Vielleicht wurdest du ungerecht behandelt, gemobbt, vernachlässigt, ausgeschlossen oder ausgelacht.
Du kannst das Geschehene nicht vergessen und möchtest etwas dagegen tun.
Du hast Recht. Es ist wirklich ungerecht.
Doch Gott lädt dich heute ein, es ihm zu sagen, schrei es raus, halte nichts zurück.
ER will für dich kämpfen und dein Herz heilen.
"Und weil ich auf den Herrn vertraue, werde ich nicht zu Fall kommen." [1b]
Das will ich dir zusprechen. Du hast keinen Nachteil, nur weil du auf Gott vertraust!