STAYONFIRE

Impuls

Am Ende der Kräfte

Rachelle Dogbe-Amehavon Rachelle Dogbe-Ameha
Hoffnung

Psalm

Kapitel 38, Vers 1–​10

Zermürbt von Schuld

1Ein Lied von David, um sich bei Gott in Erinnerung zu bringen. 2HERR, du lässt mich deinen Zorn spüren. Ich flehe dich an: Strafe mich nicht länger! 3Deine Pfeile haben sich in mich hineingebohrt, deine Hand drückt mich nieder. 4Weil ich unter deinem Strafgericht leide, habe ich keine heile Stelle mehr am Körper. Weil mich die Sünde anklagt, sind alle meine Glieder krank. 5Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen. Wie schwer ist diese Last! Ich breche unter ihr zusammen. 6Wie dumm war ich, dich zu vergessen! Das habe ich nun davon: Meine Wunden eitern und stinken! 7Gekrümmt und von Leid zermürbt schleppe ich mich in tiefer Trauer durch den Tag. 8Von Fieber bin ich geschüttelt, die Haut ist mit Geschwüren übersät. 9Zerschlagen liege ich da, am Ende meiner Kraft. Vor Verzweiflung kann ich nur noch stöhnen. 10Herr, du kennst meine Sehnsucht, du hörst mein Seufzen!

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David war am Ende seiner Kräfte. Seine Schuld und seine Schuldgefühle fraßen ihn innerlich auf. Er wusste, dass Gott ein gerechter Richter ist und dass er sich schwer gegen Gott versündigt hatte. Er litt und war schwer krank. Dass es ihm so schlecht ging, erkannte er als Strafe Gottes, aber auch als Zeichen, dass er sich von Gottes Willen entfernt hatte.

David hielt es nicht mehr aus und wandte sich Gott zu, indem er Opfer brachte. Dies tat er, damit Gott ihm gegenüber gnädig war.

Im Leiden zu Gott zu kommen und dabei zu wissen, dass es die eigenen Entscheidungen waren, die einen in diese Situation gebracht haben, ist wohl das Unangenehmste, was es gibt.

"Herr, du kennst meine Sehnsucht, du hörst mein Seufzen!" [10]

In solchen Situationen ist Gott bei dir und er übersieht dein Leid nicht. Das wusste David! Weißt du das auch? Gott ist auch gerecht und alles, was uns von ihm trennt, ist ihm ein Gräuel.

In welchen Bereichen und Situationen deines Lebens hast du dich bewusst gegen Gott und seinen Willen entschieden?

Komm zu Gott zurück und mache reinen Tisch! Er kann dir das nicht vergeben, was du ihm nicht hinlegst. Verschieb es nicht auf morgen, sondern nimm dir heute noch die Zeit!