Johannes
Kapitel 16, Vers 7–15
Jesus lässt uns nicht allein
7Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden. 8Und ist er erst gekommen, wird er den Menschen die Augen für ihre Sünde öffnen, für Gottes Gerechtigkeit und sein Gericht. 9Ihre Sünde ist, dass sie nicht an mich glauben. 10Gottes Gerechtigkeit erweist sich darin, dass er sich zu mir bekennt. Denn ich darf zum Vater gehen, auch wenn das bedeutet, dass ihr mich nicht mehr sehen werdet. 11Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel, der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist. 12Ich hätte euch noch viel mehr zu sagen, doch jetzt würde es euch überfordern. 13Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen. Denn er redet nicht in seinem eigenen Auftrag, sondern wird nur das sagen, was er hört. Auch was in der Zukunft geschieht, wird er euch verkünden. 14So wird er meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn alles, was er euch zeigt, kommt von mir. 15Was der Vater hat, gehört auch mir. Deshalb kann ich mit Recht sagen: Alles, was er euch zeigt, kommt von mir.«
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Weitere Infos →Kennst du den Moment, wenn dir eine Aufgabe übertragen wird und sich dein Magen umdreht? Wie soll ich das nur schaffen? Vielleicht kennst du solche Momente aus der Schule, dem Studium oder einem anderen Kontext, in dem du dich gerade befindest oder mal befandest.
Die Jünger waren in einer ganz ähnlichen Situation. In solchen Momenten der Hilflosigkeit sehnen wir uns nach Hilfe und Anleitung. Jesus versprach sie seinen Jüngern. Er behauptete sogar:
"Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird." [6]
Viele Christen haben aus unterschiedlichen Gründen ein etwas "gestörtes Verhältnis" zum Heiligen Geist. Dabei verbirgt sich dahinter eine unglaublich große Zusage Gottes. Er sendet uns seinen Geist, um uns zu helfen.
Als ich heute Morgen aus dem Haus ging, sagte ich zu Gott:
"Begleite meinen Tag, gib mir deine Kraft, dein Timing und deine Weisheit."
Wenn ich so bete, möchte ich darauf vertrauen, dass der Heilige Geist mir wirklich in meinem Alltag hilft. Ich möchte dich einladen, dasselbe zu tun. Lebe in der Zusage Gottes, dass ein Helfer für dich da ist.
Der Glaube kann dich manchmal überfordern. Wie die Aufgabe, von der ich eingangs sprach. Doch wie mit einer Aufgabe, so ist es auch mit dem Glauben: Du musst es nicht allein schaffen. Es gibt einen Helfer!