Johannes
Kapitel 16, Vers 1–11
NICHT ALLEIN ZURÜCK
1»Ich sage euch das alles, damit ihr nicht an mir zu zweifeln beginnt und aufgebt. 2Denn man wird euch aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausschließen. Ja, es wird so weit kommen, dass man meint, Gott einen Dienst zu erweisen, wenn man euch tötet. 3Zu all dem werden Menschen fähig sein, weil sie meinen Vater und mich nicht kennen.« 4»Ich sage euch das, damit ihr euch später daran erinnert und nicht überrascht seid, wenn dies alles eintrifft. Bisher war es nicht nötig, davon zu reden, weil ich ja bei euch war. 5Jetzt aber gehe ich zu dem, der mich gesandt hat. Keiner von euch fragt mich, wohin ich gehe, 6denn ihr seid voller Trauer über meine Worte. 7Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden. 8Und ist er erst gekommen, wird er den Menschen die Augen für ihre Sünde öffnen, für Gottes Gerechtigkeit und sein Gericht. 9Ihre Sünde ist, dass sie nicht an mich glauben. 10Gottes Gerechtigkeit erweist sich darin, dass er sich zu mir bekennt. Denn ich darf zum Vater gehen, auch wenn das bedeutet, dass ihr mich nicht mehr sehen werdet. 11Und Gottes Gericht zeigt sich daran, dass der Teufel, der Herrscher dieser Welt, bereits verurteilt ist.
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Weitere Infos →Die Jünger waren voller Trauer: Jesus kündigte an, dass er sie bald verlassen und an einen neuen Ort gehen würde, an den sie ihn nicht folgen könnten. Jahrelang waren sie nah an ihm unterwegs gewesen und hatten von ihm gelernt und mit Jesus höchstpersönlich in Gemeinschaft gelebt. Sie waren voller Trauer über diese schmerzhafte Ankündigung.
Doch inmitten alledem ermutigte Jesus sie und teilte ihnen mit: "Es ist besser für euch, wenn ich gehe. Sonst käme der Helfer nicht, der an meiner Stelle für euch da sein wird. Wenn ich nicht mehr bei euch bin, werde ich ihn zu euch senden." [7] Dieser "Helfer" ist der Heilige Geist. Gottes Geist selbst. Er lebte in jedem Jünger und tut dies bis heute in jedem Gläubigen. (Lies für mehr Details gern mal in der Bibel das Kapitel Römer 8.) Wie liebevoll ist Jesus, dass er Menschen nicht mit ihrer Trauer stehen lässt?! Er gab ihnen auch mal warnende Worte, um sie auf das Kommende vorzubereiten, doch Jesus ließ sie in ihrer Trauer niemals allein. Jesus kümmerte sich. Jesus half. Höchstpersönlich. Mit seinem Geist.
Das tut er bis heute! Auch in deiner aktuellen Lage! Bitte Gott darum, dass er dir durch seinen Heiligen Geist erkennbar nah ist.