STAYONFIRE

Impuls

Der 4. im Feuer

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Daniel

Kapitel 3, Vers 20–​30

Gott passt auf

20Dann befahl er seinen kräftigsten Soldaten, die drei Freunde zu fesseln und hineinzuwerfen. 21Sofort band man die Männer und stieß sie in ihrer Kleidung, mit Hosen, Mänteln und Turbanen, in den Ofen. 22Weil der König befohlen hatte, ihn besonders stark zu heizen, schlugen die Flammen heraus und töteten die Soldaten, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hineingeworfen hatten. 23Die drei aber fielen gefesselt mitten ins Feuer. 24Plötzlich sprang Nebukadnezar entsetzt auf und fragte seine Beamten: »Haben wir nicht drei Männer gefesselt in den Ofen geworfen?« »Ja, sicher!«, antworteten sie. 25»Warum sehe ich dann aber vier Männer ohne Fesseln im Feuer umhergehen?«, rief der König. »Sie sind unversehrt, und der vierte sieht aus wie ein Sohn der Götter!« 26Nebukadnezar trat näher an die Öffnung des Ofens heran und schrie: »Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Diener des höchsten Gottes, kommt heraus!« Da kamen die drei aus dem Ofen. 27Die Statthalter und ihre Stellvertreter, die Verwalter und alle obersten Beamten eilten herbei und sahen, dass das Feuer den Männern nichts hatte anhaben können. Nicht ein Haar auf ihrem Kopf war versengt. Ihre Kleider waren völlig unbeschädigt, sie rochen nicht einmal nach Rauch. 28Da rief Nebukadnezar: »Gelobt sei der Gott von Schadrach, Meschach und Abed-Nego! Er hat seinen Engel gesandt, um diese Männer zu retten, die ihm dienen und sich auf ihn verlassen. Sie haben mein Gebot übertreten und ihr Leben aufs Spiel gesetzt, weil sie keinen anderen Gott anbeten und verehren wollten. 29Deshalb erlasse ich einen Befehl für alle Völker und Länder, gleich welcher Sprache: Wer über den Gott von Schadrach, Meschach und Abed-Nego etwas Verächtliches sagt, wird in Stücke gehauen, und sein Haus wird in Schutt und Asche gelegt! Denn es gibt keinen anderen Gott, der auf eine solche Weise retten könnte!« 30Dann gab der König den drei Männern eine noch machtvollere Stellung in der Provinz Babylon.

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Stell dir vor, du bist eines Tages bei Jesus und hast die Möglichkeit, mit ihm persönlich über dein Leben zu sprechen. Du erzählst ihm von einem sehr bewegenden Moment in deinem Leben und er hört dir mit liebevoller Neugier zu. Als du fertig bist, schaut er dir tief in die Augen.

"Ja, ich kenne diese Situation, von der du erzählst. Ich war dabei. Ich habe auf dich aufgepasst!"

Die heutige Geschichte aus dem Buch Daniel klingt auf den ersten Blick wie ein düsteres Märchen. Ein Ofen wird vorgeheizt, um drei Freunde zu verbrennen. Dabei war es grausame Realität. Daniels Freunde hatten sich geweigert, die fremden Götter Babylons anzubeten und sollten deshalb sterben.

Was dann geschah, ist an Herrlichkeit kaum zu übertreffen. Die Freunde wurden ins Feuer geworfen, doch sie verbrannten nicht. Sie gingen im Ofen auf und ab. Da sah König Nebukadnezar mit Schrecken, dass die drei Freunde zu viert im Ofen waren. Gott war mit ihnen.

Alter Schwede, ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich das schreibe. Was mag diese Szene alles für dein Leben bedeuten? Für all die Krisen, Herausforderungen und Versuchungen, durch die du gehen musst. Könnte Jesus dir nicht auch tief in die Augen schauen und Folgendes sagen?

"Ja, ich kenne diese Situation, von der du erzählst. Ich war dabei. Ich habe auf dich aufgepasst!"