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Impuls

Die Adresse Für Deine Zweifel

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Matthäus

Kapitel 11, Vers 11–​15

JESUS UND JOHANNES DER TÄUFER

1 Nachdem Jesus seinen zwölf Jüngern diese Anweisungen gegeben hatte, zog er weiter, um die Menschen in den Städten des Landes zu lehren und ihnen die rettende Botschaft zu verkünden. 2 Johannes der Täufer saß zu der Zeit im Gefängnis und erfuhr dort von den Taten, die Jesus Christus vollbrachte. Er schickte seine Jünger zu Jesus und ließ ihn fragen: 3»Bist du wirklich der Retter, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?« 4 Jesus antwortete ihnen: »Geht zu Johannes zurück und erzählt ihm, was ihr hört und seht: 5 Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden wieder lebendig, und den Armen wird die rettende Botschaft verkündet. 6 Und sagt ihm: Glücklich schätzen kann sich jeder, der nicht an mir Anstoß nimmt.« 7 Als die Männer wieder gegangen waren, wandte sich Jesus an die Menschen, die sich um ihn versammelt hatten. Dann fing er an, über Johannes zu reden: »Was habt ihr von ihm erwartet, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid?«, fragte er. »Wolltet ihr ein Schilfrohr sehen, das bei jedem Windhauch hin- und herschwankt? 8 Oder wolltet ihr einen Mann in vornehmer Kleidung sehen? Dann hättet ihr in die Königspaläste gehen müssen! Dort leben solche Menschen. 9 Oder wolltet ihr einem Propheten begegnen? Ja, Johannes ist ein Prophet, und mehr als das. 10 Er ist der Mann, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: ›Ich sende dir meinen Boten voraus, der dein Kommen ankündigt und dir den Weg bereitet.‹ 11 Ich versichere euch: Von allen Menschen, die je geboren wurden, ist keiner bedeutender als Johannes der Täufer. Trotzdem ist selbst der Geringste in Gottes himmlischem Reich größer als er. 12 Seit Johannes der Täufer zu wirken begann, ist Gottes himmlisches Reich immer näher gerückt. Bis heute setzt es sich machtvoll durch, auch wenn andere das mit Gewalt verhindern wollen. 13 Das ganze Gesetz und die Propheten bis hin zu Johannes haben auf dieses Reich hingewiesen. 14 Wenn ihr es annehmen könnt, dann begreift doch: Johannes ist Elia, dessen Kommen angekündigt wurde. 15 Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören!«

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Jesus beschreibt in dieser Stelle, was für ein besonderer Mann Johannes, der Täufer, war. Er war ein Prophet, der mit seinen Reden den Weg Jesu vorbereitete. Und selbst dieser Mann hatte anscheinend Zweifel, ob es sich bei Jesus nun wirklich um den angekündigten Messias handelte, den er selbst so ersehnte. Also stellt er Jesus genau diese Frage: „Bist du wirklich der Retter, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“

Wenn selbst solch ein Glaubensheld wie Johannes, der Täufer, an Gott zweifelte – dann dürfen wir das auch. Wichtig ist jedoch: Unsere Zweifel sollen wir aussprechen und am besten direkt Jesus im Gebet bringen. Er möchte sie uns gerne beantworten.