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Die Wahrheit in Person

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Johannes

Kapitel 1, Vers 14–​18

GOTTES WORT AN DIE WELT

14Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen. 15Johannes wies immer wieder auf ihn hin. »Diesen habe ich gemeint«, rief er, »wenn ich sagte: ›Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!‹« 16Aus seinem göttlichen Reichtum hat er uns immer wieder mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt. 17Durch Mose gab uns Gott das Gesetz mit seinen Forderungen, aber nun ist uns durch Jesus Christus seine Gnade und Wahrheit begegnet. 18Kein Mensch hat jemals Gott gesehen. Doch sein einziger Sohn, der selbst Gott ist und in enger Gemeinschaft mit dem Vater lebt, hat ihn uns gezeigt.

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Johannes verfolgt mit seinem gesamten Evangelium eine klare Absicht: "Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus [hebräisch: der Messias] ist, der versprochene Retter und Sohn Gottes.” (Johannes 20:31a) Es ist wichtig, das schon zu Beginn zu wissen.

Jesus war mehr als ein Mensch. Mehr als ein Prophet. Er ist das lebendige Wort Gottes. Mit anderen Worten: die lebendige, erfahrbare, sichtbare, persönliche Wahrheit und Gnade Gottes (vgl. V. 14+17). In Jesus sehen wir die Wahrheit Gottes in Person. Er ist die Wahrheit.

Was das konkret bedeutet, wirst du in den Geschichten, Wundern und Worten Jesu des Evangeliums immer wieder hören. Der ganze Bericht ist schlussendlich eine Antwort auf die Frage, ob Jesus wirklich dieser versprochene Christus, der Sohn Gottes, ist oder ob er nur ein weiterer Prophet war. Johannes der Täufer (nicht der Autor dieses Briefes) sagte: "Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!" [15] Johannes der Täufer bestätigte also Jesus als den versprochenen Christus und Sohn Gottes.

Der Autor des Evangeliums bekräftigt das, wenn er sagt, dass kein Mensch jemals Gott gesehen hat, doch wir in seinem Sohn Jesus Gott selbst sehen können (vgl. V. 18). Das ist echt krass! Wir können Gott, den Schöpfer des Universums, direkt kennenlernen.