Lukas
Kapitel 7, Vers 18–23
JESUS UND JOHANNES
18Auch Johannes der Täufer erfuhr durch seine Jünger von allem, was geschehen war. Er rief zwei seiner Jünger zu sich 19und schickte sie mit der Frage zu Jesus: »Bist du wirklich der Retter, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?« 20Die beiden kamen zu Jesus und sagten: »Johannes der Täufer schickt uns und lässt dich fragen: ›Bist du wirklich der Retter, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?‹« 21Jesus heilte gerade viele von ihren Krankheiten und Leiden. Er befreite Menschen, die von bösen Geistern geplagt wurden, und schenkte vielen Blinden das Augenlicht wieder. 22Er antwortete den Jüngern von Johannes: »Geht zu Johannes zurück und erzählt ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden wieder lebendig, und den Armen wird die rettende Botschaft verkündet. 23Und sagt ihm: Glücklich schätzen kann sich jeder, der nicht an mir Anstoß nimmt.«
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Weitere Infos →Jesus vollbringt die krassesten Wunder: Selbst Blinde können sehen, Kranke werden geheilt, Menschen erleben reihenweise Befreiungen. Und dennoch kommt da diese Frage: "Bist du wirklich der Retter, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?" (V. 19) Und diese Frage des Zweifels und gleichzeitigem Interesses an Jesu Person kommt von keiner unbekannten Person! Sie kommt von Johannes dem Täufer, ein für seine Gottesfürchtigkeit bekannter Prophet der damaligen Zeit! Er sieht mit seinen Augen, was passiert. Er lässt es sich durch andere bestätigen. Und dennoch stellt er diese Frage. Er will sich bei Jesus Christus selbst absichern.
Schämst du dich, wenn du Jesus infrage stellst? Versteckst du deine Zweifel an Gott oder gehst du offen damit um? Vor anderen, vor dir selbst, vor Gott? Gott kennt die Zweifel. Und er verurteilt sie nicht einfach. Er geht auf sie ein! Egal, welche Frage auch immer du an Gott hast. Egal, welche Zweifel dich davon abhalten, an Gott in seiner ganzen Vollmacht zu glauben – geh sie an. Friss sie bitte nicht in dich hinein! Gestehe sie dir selbst ein. (Auch wenn es da eigentlich nichts Böses einzugestehen gibt.) Und dann frage vor allem Jesus Christus selbst. Im Gebet. Bitte ihn um seine Weisung und Führung. Und wenn du die Gelegenheit hast, dann sprich deine Zweifel auch bei Glaubensvorbildern oder anderen deiner christlichen Wegbegleiter an. Es lohnt sich!
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