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Impuls

Die Kraft des Dankens

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

2. Samuel

Kapitel 22, Vers 1–​20

Davids Danklied - Teil

1 1David sang das folgende Danklied, nachdem der HERR ihn aus der Gewalt aller Feinde und auch aus der Hand von Saul befreit hatte: 2Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter, 3mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe. Du, Gott, bewahrst mich vor den Angriffen meiner Feinde. 4Gepriesen seist du, HERR! Wenn ich zu dir um Hilfe rufe, dann werde ich vor meinen Feinden gerettet. 5Ich war schon umgeben von den Fluten des Todes, er drohte mich zu verschlingen wie eine mächtige Woge. 6Hilflos musste ich zusehen, wie die tödliche Falle zuschnappte. 7In äußerster Bedrängnis schrie ich zum HERRN. Ja, zu meinem Gott rief ich um Hilfe. Da hörte er mich in seinem Tempel, mein Schreien drang durch bis an sein Ohr. 8Plötzlich erbebte die Erde, selbst der Himmel geriet ins Wanken, denn glühender Zorn hatte Gott gepackt. 9Schwarzer Rauch quoll aus seiner Nase, aus seinem Mund loderten Flammen, und glühende Kohlen wurden herausgeschleudert. 10Er riss den Himmel auf und kam auf dunklen Wolken zur Erde herunter. 11Auf einem Kerub flog er daher und schwebte herab, vom Sturm getragen. 12Er hüllte sich in Finsternis, verbarg sich in dichten, dunklen Regenwolken. 13Dann ging ein Lichtglanz von ihm aus, und glühende Kohlen prasselten nieder. 14Der HERR ließ einen Donnerschlag auf den anderen folgen, vom Himmel dröhnte die Stimme des höchsten Gottes. 15Er schoss seine Pfeile ab, und die Feinde stoben auseinander. Grelle Blitze zuckten und verwirrten das feindliche Heer. 16Sogar den Meeresboden konnte man sehen; offen lagen die Fundamente der Erde da, als der HERR meine Feinde bedrohte und vor Entrüstung schnaubte. 17Er streckte mir seine Hand von oben entgegen und riss mich aus den tosenden Fluten. 18Er befreite mich von der Übermacht meiner Feinde, von allen, die mich hassten und so viel stärker waren als ich. 19Sie hatten mich überfallen, als ich schon im Unglück steckte. Aber der HERR gab mir sicheren Halt 20und führte mich aus der Not hinaus in die Freiheit. Er rettete mich. So viel bedeute ich ihm!

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David verstand es, seinem Herrn zu danken. Das heutige Danklied ist ein Zeugnis dafür. Im ersten Teil seines Dankliedes (der zweite Teil folgt im nächsten Minuten-Impuls) bekommen wir einen Eindruck davon, aus welcher Perspektive David die Dinge sah.

Er sah sie aus der Perspektive der Anbetung und der Dankbarkeit. In und aus allem konnte der Herr ihn retten. Und genau das hatte David in seinem Leben erfahren. Der heutige Abschnitt endet mit den bewegenden Worten:

"Aber der HERR gab mir sicheren Halt und führte mich aus der Not hinaus in die Freiheit. Er rettete mich. So viel bedeute ich ihm!" [19-20]

David hatte begriffen, wie sehr der Herr ihn liebte. In all dem Guten sah er einen Gott, der das Beste für ihn im Sinn hatte. Was siehst du in all dem Guten, das dir widerfährt?

Glück? Zufall? Schicksal? Oder einen liebenden Vater, dem du wichtig bist?

Ich möchte dich heute einladen, dein Leben aus der Perspektive der Dankbarkeit zu betrachten. Danke deinem Gott. Vielleicht schreibst du wie David ein Lied. Vielleicht sind es aber auch Worte, die du aussprichst oder aufschreibst.

Wie auch immer. Im Danken liegen Kraft und Anbetung!