Matthäus
Kapitel 18, Vers 6–9
LASST EUCH NICHT ZUM BÖSEN VERLEITEN!
6 »Wer aber einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen, die mir vertrauen, zu Fall bringt, für den wäre es noch das Beste, mit einem Mühlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen zu werden. 7 Wehe der Welt, denn sie bringt Menschen vom Glauben ab! Es kann ja nicht ausbleiben, dass so etwas geschieht. Aber wehe dem, der daran schuld ist! 8 Deshalb: Wenn dich deine Hand oder dein Fuß zur Sünde verführen will, hack sie ab und wirf sie weg. Es ist besser, du gehst verkrüppelt oder verstümmelt ins ewige Leben, als dass du mit beiden Händen und Füßen ins ewige Feuer kommst. 9 Auch wenn dich dein Auge zu Fall bringen will, dann reiß es heraus und wirf es weg. Es ist besser für dich, einäugig das ewige Leben zu erhalten, als mit zwei gesunden Augen ins Feuer der Hölle geworfen zu werden.«
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Weitere Infos →In diesem Abschnitt wird aufs Neue deutlich, wie furchtbar Sünde für Gott ist: Ein Leben mit Gott und ein Leben mit Sünde - das passt ganz klar nicht zusammen! Ich persönlich brauche manchmal solch harte Worte aus der Bibel. Viel zu schnell verharmlose ich den Gedanken der Sünde und entschuldige meine Fehler mit dem Satz, dass Gott mir ja sowieso vergeben wird. Und ja: Gott wird all denjenigen vergeben, die seine Kinder geworden sind, die den Heiligen Geist empfangen haben. Die Realität der Sünde bleibt aber dennoch bestehen! Und so prallt die Realität der Sünde für Menschen, die Jesus als Retter ihres Lebens angenommen haben, auf die Realität der Gnade. Und diese Realität der Gnade ist stärker als die der Sünde. Für diejenigen Menschen jedoch, die Jesus nicht als Herrn annehmen wollen, bleibt nur die Realität der Sünde. Und diese führt geradewegs in den ewigen Tod statt ins ewige Leben. Aufs Neue wird klar, wie alles entscheidend das Geschenk der Gnade Gottes ist - und dass wir es annehmen.