Titus
Kapitel 2, Vers 1–10
WIE CHRISTEN LEBEN SOLLEN
1Du aber sollst dich in allem, was du sagst, nach der unverfälschten Lehre richten. 2Die älteren Männer halte dazu an, maßvoll, ehrbar und besonnen zu leben, gesund in ihrem Glauben, ihrer Liebe und ihrer Geduld. 3Die älteren Frauen fordere auf, ein Leben zu führen, wie es Gott Ehre macht. Sie sollen nicht klatschen und tratschen noch sich betrinken, sondern in allen Dingen mit gutem Beispiel vorangehen. 4So können sie die jungen Frauen dazu anleiten, dass sie ihre Männer und Kinder lieben, 5besonnen und anständig sind, ihren Haushalt gut versorgen, sich liebevoll und gütig verhalten und sich ihren Männern unterordnen, damit Gottes Botschaft durch sie nicht in Verruf gerät. 6Ebenso musst du die jungen Männer ermahnen, beherrscht und maßvoll zu leben. 7Sei du selbst ihnen in jeder Hinsicht ein gutes Vorbild. Lehre Gottes Botschaft unverfälscht und mit Würde. 8Was immer du sagst, soll wahr und überzeugend sein. Nur so werden unsere Gegner beschämt und können nichts Nachteiliges gegen uns vorbringen. 9Fordere die Sklaven auf, sich ihren Herren in jeder Beziehung unterzuordnen und ihnen nicht zu widersprechen. Sie sollen sich so verhalten, dass ihre Herren mit ihnen zufrieden sind. 10Sie dürfen nichts unterschlagen, sondern sollen zuverlässig sein. So wird ihr ganzes Leben den Menschen vor Augen malen, wie großartig die Botschaft von Gott, unserem Retter, ist.
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Weitere Infos →Ähnlich wie schon in den Timotheus-Briefen gab Paulus auch hier konkrete Empfehlungen an Titus, welche Dinge er bestimmten Personengruppen ans Herz legen sollte. Der heutige Abschnitt betrifft dabei ältere Männer und Frauen, ebenso junge Männer und Frauen, aber auch Sklaven. Für jede dieser Gruppen lagen Paulus ganz bestimmte Dinge auf dem Herzen.
Zu welcher Gruppe von Personen gehörst du? Sprechen dich die jeweiligen Worte an? Provozieren sie dich vielleicht sogar? Treffen sie ins Schwarze oder gehen sie an deinem Leben vorbei? Ich denke, wir alle lesen diesen Abschnitt mit unterschiedlichen Perspektiven. Dabei spielen Prägung und Kultur keine kleine Rolle.
Meine Herausforderung an dich ist es, etwas Abstand von deiner Prägung zu gewinnen und zu schauen, was der Bibeltext dir in deiner konkreten Lebenssituation sagen kann. Wenn es konkrete Verse gibt, die dich irritieren, dann versuche, die Absicht und Intention hinter den Worten zu verstehen. Wie könnte man das in der damaligen Kultur verstanden haben?
In allem, und so schließt Paulus diesen Abschnitt ab, geht es darum, mit seinem Leben zu zeigen, "wie großartig die Botschaft von Gott, unserem Retter, ist." [10] Du selbst trägst die Botschaft mit deinem Leben umher.