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Impuls

Einheit? Fehlanzeige!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

2. Samuel

Kapitel 19, Vers 42–​44

Israel und Juda streiten um den König

42Unterwegs kamen die Israeliten zum König und beklagten sich: »Warum haben ausgerechnet die Judäer dich, deine Familie und deine Truppen aus Mahanajim abgeholt und über den Jordan geleitet? Dazu hatten sie doch gar kein Recht!« 43»Die Antwort ist ganz einfach«, sagten die Judäer zu den Israeliten, »schließlich steht der König dem Stamm Juda näher. Was regt ihr euch darüber auf? Denkt ihr, wir hätten auf Kosten des Königs gelebt oder uns von ihm beschenken lassen?« 44Die Israeliten hielten dagegen: »Unser Anrecht auf den König ist zehnmal größer als eures! Warum habt ihr uns einfach übergangen? Haben nicht wir zuerst daran gedacht, unseren König zurückzuholen?« Die Judäer aber gaben nicht nach und behielten das letzte Wort.

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Mal wieder wollten alle recht haben: Die Judäer und die Israeliten stritten darum, wer nun Anrecht auf König David haben würde. Kurze Info: Juda und Israel waren damals zwei getrennte Königreiche, Juda als das Südreich bekannt und Israel als das Nordreich. Eigentlich gehörten beide Völker zu Gottes Volk, dennoch hatten sich Juda und Israel über die Geschichte hinweg geteilt und ab und an kam es zu Konflikten und Feindschaften zwischen den beiden Reichen, so auch in dem Bibelabschnitt von heute.

Spaltung und Missgunst gehören zu unserem Leben auf der Erde leider öfters dazu. Dabei waren Juda und Israel beide als Gottes Volk erwählt, sie hätten zusammenhalten und gemeinsam von den Segnungen Gottes leben gekonnt, doch die inneren Mauern waren dafür zu groß gewachsen – eine Einheit, das wollte man nicht sein.

In Johannes 17 betete Jesus selbst explizit für die Einheit der Kinder Gottes, heutzutage die Christenheit, untereinander. Wie oft spalten wir Christen uns aber voneinander ab, treffen uns nicht bei Jesus, sondern verlieren uns in Konflikten über teils wirkliche Kleinigkeiten? Lies heute mal das Kapitel Johannes 17 aus der Bibel durch und frage dich: Wie kann ich das Gelesene in meinem persönlichen Leben mehr leben lernen?