STAYONFIRE

Impuls

Feuer steckt an

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Esra

Kapitel 10, Vers 1–​11

Esra bekennt die Schuld

1Während Esra vor dem Tempel kniete und Gott die Schuld seines Volkes unter Tränen bekannte, sammelten sich um ihn sehr viele Männer, Frauen und Kinder aus Israel. Auch sie weinten heftig. 2Schechanja, der Sohn von Jehiël, aus der Sippe Elam sagte zu Esra: »Ja, wir sind unserem Gott untreu geworden, weil wir heidnische Frauen geheiratet haben. Doch auch jetzt gibt es für Israel noch Hoffnung: 3Lasst uns mit unserem Gott einen Bund schließen und schwören, uns von den heidnischen Frauen und ihren Kindern zu trennen. Wir werden tun, was du und die anderen, die Ehrfurcht vor Gottes Geboten haben, uns sagen. Das Gesetz des Herrn muss befolgt werden! 4Und nun steh auf und nimm die Angelegenheit selbst in die Hand. Wir werden dich dabei unterstützen. Sei mutig und entschlossen!« 5Da stand Esra auf. Er ließ alle führenden Männer der Priester, der Leviten und des ganzen Volkes schwören, nach Schechanjas Rat zu handeln. 6Dann verließ Esra den Platz vor dem Haus Gottes und ging in die Tempelkammer von Johanan, Eljaschibs Sohn. Dort blieb er die Nacht über, ohne etwas zu essen und zu trinken, denn er trauerte über die Sünde der Israeliten. 7Auf Beschluss der Sippenoberhäupter und führenden Männer wurde in Jerusalem und in ganz Juda folgende Botschaft verbreitet: »Alle aus der Verbannung zurückgekehrten Israeliten haben sich innerhalb von drei Tagen in Jerusalem einzufinden. 8 Wer der Aufforderung nicht folgt, wird aus der Gemeinde ausgeschlossen, und sein gesamter Besitz wird eingezogen.« 9Da kamen alle Männer aus den Stämmen Juda und Benjamin vor Ablauf des dritten Tages nach Jerusalem. Es war der 20. Tag des 9. Monats. Die Versammelten saßen auf dem Tempelvorplatz. Sie hatten große Angst und zitterten vor Kälte, denn es regnete stark. 10Esra, der Priester, stand auf und sagte zu ihnen: »Ihr seid Gott untreu geworden. Ihr habt heidnische Frauen geheiratet und so noch größere Schuld auf Israel geladen. 11Bekennt jetzt dem HERRN, dem Gott eurer Vorfahren, eure Sünden! Und dann tut, was er von euch erwartet: Sondert euch ab von den anderen Völkern im Land, trennt euch von euren heidnischen Frauen!«

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Allein der erste Vers dieses Abschnitts ist so stark, oder?

"Während Esra vor dem Tempel kniete und Gott die Schuld seines Volkes unter Tränen bekannte, sammelten sich um ihn sehr viele Männer, Frauen und Kinder aus Israel. Auch sie weinten heftig." [1]

Esra erkannte die Schuld, die das Volk auf sich geladen hatte. Viele waren Ehen mit Frauen aus den Nachbarvölkern eingegangen, die andere Götter verehrten. Annemieke hat in ihrem gestrigen Minuten-Impuls gut erklärt, weshalb das ein so großes Problem war. Lies gern noch einmal nach.

Und nun bekannte Esra unter Tränen diese Schuld. Die Leute, die vorbeigingen, waren so gerührt und erkannten ebenso ihre Schuld und fielen einfach vor Gott auf die Knie. Esra hatte mit diesem Bekenntnis wirklich Vertrauen gewonnen. Gleich darauf wurde ihm gesagt:

"Steh auf und nimm die Angelegenheit selbst in die Hand. Wir werden dich dabei unterstützen. Sei mutig und entschlossen!" [4]

Und das tat Esra. Er führte das Volk zu einer ziemlich radikalen Bekehrung!

Vielleicht brennt in deinem Herzen ein Feuer für Jesus und du wünschst dir einfach, dass auch deine Mitmenschen, deine Gemeinde, deine Familie und Freunde von diesem Feuer angesteckt werden. Dann möchte ich dich ermutigen, dein Feuer für Jesus zu zeigen. Rede nicht nur davon, sondern zeige wie Esra praktisch, was das bedeutet. Sei gewiss: Das Feuer Gottes in deinem Herzen ist ansteckend! #STAYONFIRE