Esra
Kapitel 2, Vers 64–70
Rückkehr
64Insgesamt kehrten 42.360 Israeliten in ihre Heimat zurück, 65dazu kamen 7337 Sklaven und Sklavinnen und 200 Sänger und Sängerinnen. 66Die Israeliten brachten 736 Pferde, 245 Maultiere, 67435 Kamele und 6720 Esel mit. 68Als sie beim Tempelgelände in Jerusalem ankamen, stifteten einige Sippenoberhäupter freiwillige Gaben, damit das Haus des HERRN wieder an seinem früheren Platz errichtet werden konnte. 69Jeder gab, so viel er konnte. Insgesamt kamen 61.000 Goldmünzen und 3600 Kilogramm Silber zusammen; außerdem wurden 100 Priestergewänder gestiftet. 70Die Priester, die Leviten, die Sänger, Torwächter und Tempeldiener ließen sich wie die übrigen Israeliten in ihren früheren Heimatorten nieder.
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Weitere Infos →Meine Frau und ich leben mit unseren beiden Kids in Rheinland-Pfalz. Mehrmals im Jahr fahren wir als Familie in meine Heimat am südöstlichen Stadtrand von Berlin. Wenn ich durch die Straßen fahre, die vertrauten Orte sehe und den ersten Geruch rieche, wenn ich mein Elternhaus betrete, stellt sich ein Gefühl von Heimat ein.
Für die Israeliten muss es ein unbeschreibliches Gefühl gewesen sein, in ihre Heimat zurückzukehren. Sie kamen nicht zu Besuch. Nach etwa 70 Jahren im Exil kehrten sie an den Ort zurück, an dem ihre Eltern und Großeltern alles zurücklassen mussten.
Was mich tief bewegt, ist die freiwillige Spende vieler Sippenoberhäupter für den Wiederaufbau des Tempels. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Menschen den vorherigen Tempel nie gesehen hatten, sondern ihn nur von den Erzählungen ihrer Eltern im Exil kannten.
Dennoch waren sie bereit, etwas zu geben, damit eine neue Heimat entstehen konnte.
Für mich ist der Text eine Einladung, darüber nachzudenken, wie ich mit meinen finanziellen Mitteln am Reich Gottes mitbauen kann. Jeden Sonntag gehe ich in ein Gemeindehaus, das von großzügigen Menschen finanziell getragen wurde. Manche von ihnen leben gar nicht mehr. Ist es jetzt nicht meine ehrenvolle Aufgabe, an einem geistlichen Zuhause mitzubauen? Und damit meine ich nicht nur ein Gebäude und auch nicht nur mein Geld, aber auch.
"Jeder gab, so viel er konnte." [69]