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Impuls

Fünf ist nicht gerade

Joschua Seitzvon Joschua Seitz
Glaubensleben

Hosea

Kapitel 5, Vers 8–​15

Gottes Klage über sein Volk

8»Stoßt ins Horn in Gibea, und blast die Trompeten in Rama! Stimmt lautes Kriegsgeschrei an in Bet-Awen! Denn der Feind ist euch auf den Fersen, ihr vom Stamm Benjamin! 9Der Tag der Abrechnung kommt, an dem ich Ephraim zur Wüste mache. Alles, was ich den Stämmen Israels angedroht habe, wird wahr! 10Auch auf die führenden Männer Judas wird mein Zorn niedergehen wie ein Gewitterregen! Denn sie verrücken die Grenzen und reißen so fremdes Land an sich. 11Ja, Ephraim wird unterdrückt und aller Rechte beraubt, denn es hat dort Hilfe gesucht, wo es keine Hilfe gibt! 12Ich, der Herr, bereite Ephraim Schmerzen wie eine eiternde Wunde, und ich quäle Juda wie ein bösartiges Geschwür. 13Als Ephraim und Juda merkten, wie schlimm es um sie stand, suchte Ephraim Hilfe beim König von Assyrien. Doch auch dieser mächtige König kann euch nicht gesund machen und von euren eitrigen Geschwüren heilen! 14Denn ich, der Herr, greife Ephraim und Juda an wie ein junger, hungriger Löwe; ich zerreiße sie und schleppe sie als Beute fort, und niemand kann sie retten. 15Dann ziehe ich mich in meine Wohnung im Himmel zurück, bis sie ihre Schuld einsehen und nach mir fragen. In ihrer Not werden sie wieder meine Nähe suchen und sagen:

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Stell dir vor, du wachst gut gelaunt auf. Fröhlich pfeifend läufst du durchs Zimmer und du greifst nach deiner Bibel. Noch während du blätterst oder die App auf deinem Smartphone suchst, sprichst du folgendes Gebet: "Jesus, ich danke dir für dein Wort. Ich bete, dass du heute durch dein Wort zu mir sprichst." So weit, so gut. Und plötzlich bist du im Kapitel 5 des Propheten Hosea.

Wie wir gestern schon gesehen haben, dreht sich das ganze fünfte Kapitel darum, dass die Schuld und die Sünde des Volkes Israel nicht ohne Folgen bleiben würden.

Wir haben einen gerechten Gott, der nicht willkürlich richtet, der nicht fünfe gerade sein lässt, sondern der Schuld und Sünde auch als solche benennt. Er selbst schafft Gerechtigkeit! Das ist eine so heilsame Botschaft, wenn man selbst Unrecht im Leben erfahren hat, weil man darauf vertrauen kann, dass Gott selbst am Ende für Gerechtigkeit sorgen wird. Wenn man aber merkt, dass man etwas falsch gemacht hat, wird einem schnell klar: Ich brauche einen Retter! Jesus ist unser Retter! Er selbst ist am Kreuz gestorben, damit wir wieder gerecht vor Gott stehen können.

Nach diesem Paukenschlag im fünften Kapitel wird später im Buch Hosea deutlich, dass Gott immer noch seine Liebe zu seinem Volk zeigt (Kapitel 11) und dass eine echte Umkehr im Leben Segen bringt (Kapitel 14).