Lukas
Kapitel 23, Vers 26–31
AUF DEM WEG ZUR HINRICHTUNG
26Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann, der gerade von seinem Feld zurückkam. Er hieß Simon und stammte aus Kyrene. Ihm luden sie das Kreuz auf und zwangen ihn, hinter Jesus herzugehen. 27Eine große Volksmenge folgte Jesus auf dem Weg zur Hinrichtung. Darunter waren viele Frauen, die laut klagten und um Jesus weinten. 28Zu ihnen drehte sich Jesus um und rief: »Weint nicht über mich, ihr Frauen von Jerusalem! Weint über euch und eure Kinder! 29Es kommt eine Zeit, in der man sagen wird: ›Glücklich schätzen können sich die Frauen, die keine Kinder bekommen können. Ja, glücklich schätzen können sich alle, die niemals ein Kind geboren und gestillt haben!‹ 30Die Menschen werden sich wünschen, dass die Berge auf sie herabstürzen und die Hügel sie unter sich begraben, damit ihr Leid ein Ende hat. 31Denn wenn man schon mit mir so umgeht, welches Gericht steht dann ihnen bevor! Ja, ein grüner Baum mag Feuer fangen, aber dürres Holz brennt lichterloh!«
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Weitere Infos →Eine Horrorvorstellung: Jesus Christus war auf dem Weg zu seiner Hinrichtung am Kreuz. Durch die Folter war er sowieso schon so geschwächt, dass er sein eigenes Kreuz nicht mehr tragen konnte. Deshalb übernahm ein Fremder namens Simon diesen Job für ihn. Die Menschenmenge sah zu und wusste genau, welch grauenvolle Tat mit Jesus Christus gleich vor ihren eigenen Augen geschehen würde. Die Frauen weinten, schrien und klagten. Sie verliehen ihrer Trauer Ausdruck. Sie selbst konnten die Szenerie, die geschah, kaum begreifen.
Eine Situation, die einem die Sprache verschlägt. Aber natürlich nicht Jesus Christus, Gott selbst. Er sah die Trauer des Volkes und wusste bereits, dass er am dritten Tag von den Toten auferstehen würde. Gott würde siegen. Und die Menschen, die ihn verurteilt hatten, würden Gottes Urteil dafür zu spüren bekommen. Das ist die göttliche Perspektive auf diese furchtbare Situation. Wenn Jesus Christus eines Tages wiederkommt, dann wird Gerechtigkeit geschehen. Eine Realität, die die Bibel an vielen Stellen voraussagt, so auch in dieser. Gestraft und verurteilt werden wird jeder, der Jesus Christus nicht als seinen persönlichen Herrn angenommen haben wird. Und jeder dieser Menschen, die bis heute Christinnen und Christen weltweit auf eine ähnlich bestialische Art und Weise für ihren Glauben foltern und hinrichten lassen, wird seine/ihre gerechte Strafe von Gott dafür bekommen. Nein, Gott ist kein "Kuschelgott". Er ist ebenso die Gerechtigkeit in Person.