Apostelgeschichte
Kapitel 15, Vers 36–41
AUFBRUCH ZUR MISSIONSREISE
36Nach einiger Zeit forderte Paulus Barnabas auf: »Lass uns noch einmal alle die Orte aufsuchen, in denen wir die rettende Botschaft verkündet haben, damit wir sehen, wie es unseren Brüdern und Schwestern dort geht.« 37Barnabas war einverstanden, wollte aber Johannes Markus mitnehmen. 38Doch Paulus war dagegen. Denn Johannes Markus hatte sie damals in Pamphylien im Stich gelassen und nicht weiter den Auftrag erfüllt, mit dem sie gemeinsam aufgebrochen waren. 39Sie stritten so heftig miteinander, dass sie sich schließlich trennten. Während Barnabas mit Markus nach Zypern hinüberfuhr, 40wählte Paulus als seinen Reisebegleiter Silas. Die Gemeinde vertraute ihn der Gnade Gottes an, und so begann er seine Reise. 41Zunächst zog er durch Syrien sowie durch Zilizien und stärkte die Gemeinden dort im Glauben.
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Weitere Infos →Passend zum heutigen Video von David Koontz ("Wie streitet man richtig?") lesen wir auch in diesem Abschnitt von einem heftigen Streit. Am Ende entscheiden sich Paulus und Barnabas dazu, getrennte Wege zu gehen. Eigentlich schon krass, oder? Zwei Männer Gottes schaffen es nicht, sich zu einigen? Was sagt uns das? Lass mich dir meine Gedanken kurz zusammenfassen.
1.) Die Apostelgeschichte handelt ebenso von Menschen, die nicht perfekt waren.
2.) Man kann unterschiedlicher Meinung sein und dennoch das gleiche Ziel verfolgen.
3.) Vielleicht braucht es manchmal ein bisschen Zeit, um den Konflikt abkühlen zu lassen.
4.) Da die Einheit und der Frieden unter Christen so wichtig sind, sind sie so umkämpft.
5.) Vielleicht ist es manchmal wichtiger, eins zu sein, als recht zu haben. Zumindest in den meisten Fällen.
6.) Gott ist größer als meine zwischenmenschlichen Patzer. Halleluja!