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Impuls

Gib Nicht Auf!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Special

Matthäus

Kapitel 27, Vers 45–​56

JESUS STIRBT AM KREUZ

45Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. 46Gegen drei Uhr schrie Jesus laut: »Eli, Eli, lema sabachtani?« Das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« 47Einige von den Umstehenden aber meinten: »Der ruft den Propheten Elia.« 48Einer von ihnen holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essigwasser und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. 49Aber die anderen sagten: »Lass doch! Wir wollen sehen, ob Elia kommt und ihm hilft.« 50Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb. 51Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbarsten. 52Gräber öffneten sich, und viele Verstorbene, die nach Gottes Willen gelebt hatten, erwachten vom Tod. 53Nach der Auferstehung von Jesus verließen sie ihre Gräber, gingen in die heilige Stadt Jerusalem hinein und erschienen dort vielen Leuten. 54Der römische Hauptmann und die Soldaten, die Jesus bewachten, erschraken sehr bei diesem Erdbeben und allem, was sich sonst ereignete. Sie sagten: »Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!« 55Viele Frauen aus Galiläa waren mit Jesus zusammen nach Jerusalem gekommen. Sie hatten für ihn gesorgt, und jetzt beobachteten sie das Geschehen aus der Ferne. 56Unter ihnen waren Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus und Josef, sowie die Mutter von Jakobus und Johannes, den beiden Söhnen von Zebedäus.

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Heute feiern wir Karfreitag. Und deshalb springen wir im regulären Bibelleseplan dieser App ein wenig nach vorne, direkt zu der Szene, in der Jesus am Kreuz stirbt. Einige der Hintergrundfakten, die in den Versen dazwischen beschrieben werden, schauen wir uns nach den Feiertagen nochmal genauer an.

Der Tod Jesu am Kreuz löst heftige Naturgewalten aus. Übernatürliches geschieht. Und auf einmal wird dem römischen Hauptmann und den anderen Soldaten, die Jesu Hinrichtung überwachten, eines klar: „Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!“ (Vers 54). Mit Sicherheit hatten sie alle bereits von den zahlreichen Wundern aus Jesu Leben gehört. Vielleicht hatten sie auch selbst gesehen, wie Jesus während seines Lebens auf dieser Erde Blinde sehend gemacht, Kranke geheilt und andere Wunder vollbracht hat. Aber damals glaubten sie nicht. Und jetzt auf einmal glauben sie. Schon lange, bevor ich verstanden habe, dass Jesus der Sohn Gottes ist und warum er für meine Sünden am Kreuz starb, hatte ich bereits zahlreiche Geschichten über Jesus gehört. Aber überzeugt hatten sie mich irgendwie nicht. Vollkommen unverhofft sprach Gott dann eines Tages durch eine Videopredigt mitten in mein Herz. Auf einmal wurde mir alles klar. Ich gab Jesus mein Leben. Die Perspektive für mein Leben drehte sich von einen Tag auf den anderen um 180 Grad. Egal, wie lange du vielleicht schon für einen Freund, ein Familienmitglied oder einen Bekannten betest, dass sie oder er durch Jesu Gnade befreit wird, und immer noch nichts passiert ist: Gib sie oder ihn nicht auf! Der Durchbruch kommt manchmal ganz unverhofft und „wie aus dem Nichts“.