STAYONFIRE

Impuls

Gott reicht, was du hast

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 14, Vers 14–​21

Fünftausend werden satt

14Als Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken. 15Gegen Abend kamen die Jünger zu ihm und sagten: »Es ist spät geworden, und die Gegend hier ist einsam. Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und dort etwas zu essen kaufen können!« 16Aber Jesus antwortete: »Das ist nicht nötig. Gebt ihr ihnen zu essen!« 17»Wir haben doch nur fünf Brote und zwei Fische hier«, wandten seine Jünger ein. 18»Dann bringt sie mir her!«, sagte Jesus. 19Er forderte die Leute auf, sich ins Gras zu setzen, nahm die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Dann teilte er das Brot, reichte es seinen Jüngern, und die Jünger gaben es an die Menge weiter. 20Alle aßen und wurden satt. Als man anschließend die Reste einsammelte, da waren es noch zwölf Körbe voll. 21Etwa fünftausend Männer hatten zu essen bekommen, außerdem noch viele Frauen und Kinder.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Im heutigen Text lesen wir von einem der bekanntesten und größten Wunder der Bibel.

Eine immer größer werdende Menschenmenge kam zu Jesus, um von ihm geheilt zu werden oder einfach seinen Predigten zuzuhören. Er sah die große Menge, hatte Mitleid – und heilte die Kranken. Nur das ist schon ein großes Wunder! Doch Jesus hörte dort nicht auf.

Als der Hunger kam, sahen die Jünger nur Mangel: "Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische." Doch Jesus sah nicht den Mangel – er sah die Möglichkeiten. Er nahm die geringe Menge, dankte dafür und machte sie zum Segen für Tausende.

Was für ein Perspektivwechsel: Wo wir Grenzen sehen, sieht Jesus Potenzial. Was du hast, erscheint dir möglicherweise als zu wenig – doch in seinen Händen wird es genug. Er fordert dich nicht auf, alles zu haben. Er bittet dich nur, das zu geben, was du hast. Und dann wirkt er das Wunder!

Gott reicht, was du hast. Du musst nicht perfekt, stark oder immer vorbereitet sein. Bring ihm einfach dein "Wenig" – deine Zeit, deine Gaben, dein Vertrauen. Und sieh zu, wie er es gebraucht, um Leben zu verändern.

Heute gilt: Gib Jesus dein kleines Brot – er macht ein Festmahl daraus, warte nur ab!