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Impuls

Gott wirkt. Vielfältig.

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 19, Vers 8–​12

Paulus in Ephesus

8Paulus ging darauf in die Synagoge. Drei Monate lang predigte er dort unerschrocken von Gottes Reich und versuchte, viele Menschen zu überzeugen. 9Es gab aber auch einige, die sich ablehnend verhielten und sich immer mehr verschlossen. Diese spotteten in aller Öffentlichkeit über die rettende Botschaft. Da trennte sich Paulus von ihnen und verließ mit den anderen Christen die Synagoge. Von nun an predigte er täglich im Lehrsaal eines Mannes, der Tyrannus hieß. 10Das tat er zwei Jahre lang, so dass alle in der Provinz Asia, Juden wie Nichtjuden, die Botschaft des Herrn hörten. 11Gott ließ durch Paulus ganz erstaunliche Wunder geschehen. 12Die Leute legten sogar Tücher, mit denen Paulus sich den Schweiß abgewischt hatte, und Kleidungsstücke von ihm auf die Kranken. Dadurch wurden sie gesund, und die Dämonen verließen sie.

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Die Verse von heute haben es echt in sich. Verkündigung, Spaltung, Ausbreitung und spektakuläre Wunder.

Wusstest du, dass die zwei Jahre, die Paulus in Ephesus verbrachte, sehr wahrscheinlich der Anlass dafür sind, dass in der gleichen Provinz – in Kolossä, Laodizea und Hierapolis – ebenso Gemeinden entstanden?

Wusstest du außerdem, dass Ephesus ein Zentrum für Magie, Amulette und kuriose Zaubersprüche war? Wie erstaunlich ist es da, dass Gott auf so außergewöhnliche Weise handelte und Menschen durch Paulus' Schweißtücher heilte? Es wirkt auf mich so, als ob der Herr den Leuten genau dort in ihrem Glauben begegnete, wo sie standen. Selbst Lukas, der Autor der Apostelgeschichte, wirkt etwas erstaunt.

Dabei geht diese neue Entwicklung auf eine Spaltung zurück, die Paulus mit den ansässigen Juden erlebt hatte. Drei Monate lang hatte er versucht, in der Synagoge die Botschaft von Jesus weiterzugeben. Doch als der Widerstand zu groß geworden war, zog er die Reißleine, und er nahm einige Christen – wahrscheinlich auch Juden, die zum Glauben an Jesus gekommen waren – aus der Synagoge mit.

Was von außen wie eine Krise aussieht, ermöglichte neue Wege der Verbreitung von Gottes Botschaft. Was kann uns das für unseren Glauben sagen? Gott kann dir heute in deinen persönlichen Glaubenssätzen begegnen. So, dass du es verstehst. Und obwohl Trennungen meist schmerzliche Schritte sind, sind sie manchmal notwendig, um eine neue Freisetzung zu erleben.