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Impuls

Gott wohnt überall

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 7, Vers 44–​53

Gottes Allmacht

44Während ihrer ganzen Wanderung durch die Wüste hatten unsere Vorfahren ein Zelt bei sich, das ihnen als Tempel diente. Gott selbst hatte befohlen, ein solches Zelt zu bauen, und zwar genau so, wie er es Mose gezeigt hatte. 45Die folgende Generation übernahm das Zelt. Als die Israeliten später unter der Führung von Josua das Land eroberten, aus dem die heidnischen Völker von Gott vertrieben wurden, nahmen sie das Zelt mit in ihre neue Heimat. Dort blieb es noch bis zur Zeit von König David. 46Diesem König wandte sich Gott in Liebe zu, und so bat David Gott darum, für die Israeliten einen Tempel bauen zu dürfen. 47Doch erst Salomo verwirklichte diesen Plan. 48Aber der höchste Gott wohnt ohnehin nicht in Häusern, die ihm Menschen bauen. So sagt schon der Prophet Jesaja: 49›Der Himmel ist mein Thron und die Erde mein Fußschemel. Und da wollt ihr mir, dem Herrn, ein Haus bauen? An welchem Ort soll ich mich denn niederlassen? 50Ich habe doch Himmel und Erde geschaffen!‹ « 51»Ihr seid wirklich unbelehrbar!«, fuhr Stephanus fort. »Ihr habt eure Ohren für Gottes Botschaft verschlossen, und auch euer Herz gehört ihm nicht. Genau wie eure Vorfahren widersetzt ihr euch ständig dem Heiligen Geist. 52Nennt mir einen einzigen Propheten, den eure Vorfahren nicht verfolgt haben. Sie haben alle umgebracht, die vom Kommen des Retters sprachen. Und diesen Unschuldigen habt ihr nun verraten und ermordet! 53Gott hat euch durch seine Engel das Gesetz gegeben, aber ihr habt euch nicht danach gerichtet.«

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Stephanus räumte richtig auf, so könnte man es sagen. Er warf dem damaligen Hohen Rat, der religiösen Elite und Entscheidungsgewalt im Volk Israel, die Wahrheit um die Ohren. Anhand der eigenen Geschichte der Israeliten, die im Besonderen für den Hohen Rat von heiliger Bedeutung war, erklärte er ihnen ihr Fehlverhalten, welches sie auch jetzt wieder an Stephanus verübten. Stephanus predigte von Jesus. Das war dem Hohen Rat ein Dorn im Auge, denn die Verkündigung, dass Jesus tatsächlich Gott selbst und der verheißene Messias ist, bedrohte ihre eigene Autorität und Macht in Israel …

Abgesehen von den eben genannten Aussagen stechen folgende Verse besonders ins Auge und sie haben ihre Relevanz bis heute beibehalten:

"Aber der höchste Gott wohnt ohnehin nicht in Häusern, die ihm Menschen bauen. So sagt schon der Prophet Jesaja: ›Der Himmel ist mein Thron und die Erde mein Fußschemel. Und da wollt ihr mir, dem Herrn, ein Haus bauen? An welchem Ort soll ich mich denn niederlassen? Ich habe doch Himmel und Erde geschaffen!‹" [48-50]

Gott braucht keinen bestimmten Ort, um uns begegnen zu können. Er braucht keine prunkvollen Kirchen oder Paläste. Gott begegnet dir da, wo du gerade bist. Egal, wo du dich auf der von Gott geschaffenen Erde gerade befindest. Gott braucht dafür einfach nur dein offenes Herz.