Apostelgeschichte
Kapitel 20, Vers 1–6
Paulus reist nach Griechenland
1Nachdem der Tumult vorüber war, rief Paulus die ganze Gemeinde zusammen, um sie zu ermutigen und sich von ihr zu verabschieden. Dann brach er nach Mazedonien auf. 2Unterwegs besuchte er alle Gemeinden und nahm sich viel Zeit, sie im Glauben zu stärken. So erreichte er Griechenland, 3wo er drei Monate lang blieb. Er bereitete sich gerade auf die Überfahrt nach Syrien vor, als er davon erfuhr, dass die Juden ihn auf dieser Reise umbringen wollten. Deshalb entschloss er sich, auf dem Landweg über Mazedonien zurückzukehren. 4Auf seiner Reise begleiteten ihn Männer aus folgenden Gemeinden: aus Beröa Sopater, der Sohn von Pyrrhus, Aristarch und Sekundus aus Thessalonich, Gajus aus Derbe und Timotheus, außerdem Tychikus und Trophimus, die aus der Provinz Asia stammten. 5Sie waren schon vorausgereist und warteten in Troas auf uns. 6Wir anderen verließen nach dem Fest der ungesäuerten Brote Philippi mit einem Schiff und trafen nach fünftägiger Fahrt in Troas wieder mit ihnen zusammen. Dort blieben wir eine Woche.
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Weitere Infos →Paulus ist für mich ein unglaublich starkes Vorbild im Glauben. Beeindruckend ist, wie sehr er sich von Gott gebrauchen ließ. Er erlebte Schmerz, Verfolgung und Leid. Sogar Situationen, in denen Menschen ihn töten wollten. Und doch verlor er nie den Blick dafür, dass Gott bei ihm war. Immer wieder erkannte er Gottes Wirken mitten in schwierigen Umständen. Dieses Vertrauen und diese Hingabe sind für mich wirklich faszinierend.
Genauso bewegt mich, wie wichtig Paulus die Menschen waren. Obwohl er viel unterwegs war, hat er sich Zeit genommen, um andere im Glauben zu stärken. Er hat gelehrt, ermutigt und Beziehungen aufgebaut, damit Menschen tiefe und feste Wurzeln im Glauben entwickeln konnten und dadurch anderen von Jesus erzählten.
In unserer Gesellschaft sind wir heutzutage immer viel beschäftigt. Wir sind ständig unterwegs, Termine füllen unsere Kalender und echte Zeit für Menschen wird immer knapper. Davon bin auch ich nicht ausgenommen. Dennoch habe ich mir einmal bewusst in mein Tagebuch geschrieben: Nach Jesus sollen Menschen immer meine höchste Priorität sein, denn gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein, ist so wertvoll und wichtig. Wir brauchen Gespräche, Begegnungen und echte Beziehungen, dafür hat Gott uns geschaffen!
Vielleicht ist heute ein guter Tag für dich, mal wieder deinen Kalender zu ordnen und Menschen eine höhere Priorität zu geben als deinen sonstigen To-dos.