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Der Eine

Lenya-Marie Radtkevon Lenya-Marie Radtke
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 16, Vers 27–​34

Predigt für einen Gefängnisaufseher

27Aus dem Schlaf gerissen sah der Gefängnisaufseher, dass die Zellentüren offen standen. Voller Schrecken zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen seien geflohen. 28»Tu das nicht!«, rief da Paulus laut. »Wir sind alle hier.« 29Der Gefängnisaufseher ließ sich ein Licht geben und stürzte in die Zelle, wo er sich zitternd vor Paulus und Silas niederwarf. 30Dann führte er die beiden hinaus und fragte sie: »Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?« 31»Glaube an den Herrn Jesus, dann werden du und alle, die in deinem Haus leben, gerettet«, erwiderten Paulus und Silas. 32Sie verkündeten ihm und allen in seinem Haus die rettende Botschaft Gottes. 33Der Gefängnisaufseher kümmerte sich noch in derselben Stunde um Paulus und Silas, er reinigte ihre Wunden und ließ sich mit allen, die zu ihm gehörten, umgehend taufen. 34Dann führte er sie hinauf in sein Haus und bewirtete sie. Er freute sich zusammen mit allen, die bei ihm lebten, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten.

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Mir fällt es beim Lesen dieser Geschichten immer wieder schwer, mich in die Personen hineinzuversetzen. Verfolgung und Demütigung für den Glauben an Jesus ist eine Realität, die immer wieder in der Bibel zu finden ist und auch für viele Christen heutzutage täglich ist, und dennoch ist sie so fern von meinem Alltag, dass ich es echt kaum greifen kann.

Was muss das immer wieder für eine Glaubensprüfung sein, wenn man geschlagen und verachtet wird, wenn Menschen das eigene Leben verfolgen, obwohl man ihnen von dem wahren Leben erzählen will?

In Deutschland kennen wir das nicht in dem Ausmaß, und das ist auch okay! Gott tut auch große Dinge in deinem Leben, wenn du nicht für deinen Glauben im Gefängnis sitzt! Doch ich will dich heute ermutigen, für alle verfolgten Christen in dieser Welt zu beten, vielleicht hast du Zeit, Berichte und Zeugnisse von diesen Menschen zu lesen. Was Gott in der Apostelgeschichte tat, das tut er heute auch noch! Und er zeigt dabei immer wieder: Er will den Einzelnen zu sich ziehen. Der Gefängniswärter hätte vielleicht niemals von Jesus erfahren, hätten Paulus und Silas nicht auch in dieser schweren Lage Gott angebetet.

Menschen können uns niemals wegnehmen, was Gott uns gibt. Eine Sicherheit und Gewissheit, dass er der Einzige ist, der unser Leben in der Hand hat.