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Impuls

Irren ist menschlich

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Markus

Kapitel 12, Vers 18–​27

WERDEN DIE TOTEN AUFERSTEHEN?

18Später kamen einige Sadduzäer zu Jesus. Diese Leute behaupten, es gebe keine Auferstehung der Toten. Sie fragten ihn: 19»Lehrer, Mose hat uns im Gesetz gesagt: ›Wenn ein verheirateter Mann stirbt und seine Frau ohne Kinder hinterlässt, dann muss sein Bruder die Witwe heiraten und dafür sorgen, dass der Verstorbene doch noch einen Nachkommen erhält.‹ 20Nun gab es da sieben Brüder. Der erste heiratete und starb ohne Nachkommen. 21Da heiratete der zweite Bruder die Witwe. Auch er starb kinderlos, und ebenso der dritte. 22So ging es weiter, bis die Frau mit allen sieben verheiratet gewesen war, ohne dass sie Kinder bekommen hätte. Schließlich starb auch die Frau. 23Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Schließlich waren ja alle sieben Brüder mit ihr verheiratet.« 24Jesus antwortete: »Liegt euer Irrtum nicht darin, dass ihr weder die Heilige Schrift noch die Macht Gottes kennt? 25Wenn die Toten auferstehen, werden sie nicht mehr wie hier auf der Erde heiraten. Es wird ganz anders sein: Sie sind dann wie die Engel Gottes im Himmel. 26Was nun die Auferstehung der Toten überhaupt betrifft: Habt ihr nicht bei Mose gelesen, wie Gott am brennenden Dornbusch zu ihm sagte: ›Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs‹? 27Er ist doch nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr seid völlig im Irrtum!«

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Wenn wir Menschen anfangen, Gott irgendwie selbst zu erklären, dann kommt nichts Gutes dabei heraus. Die Sadduzäer, eine religiöse Gruppe im damaligen Israel, philosophierte darüber, wie wohl das ewige Leben sein wird. Dabei missachten sie jedoch das, was Jesus selbst über die Ewigkeit sagt. Und deshalb ist das Ergebnis auch das folgende: "Ihr seid völlig im Irrtum!" (V. 27)

Auch heute noch lassen wir Menschen Jesus gerne außen vor und stellen unsere eigenen Theorien und Philosophien auf. Natürlich in zahlreichen anderen Religionen und Weltanschauungen abseits des Christentums – doch leider auch innerhalb der christlichen Reihen. Anstatt die Bibel zu befragen, erklären wir lieber alles rational oder mit Werten der Gesellschaft, in der wir aktuell leben. Das "Problem" dabei ist nur, dass Jesus, Gott selbst, die Wahrheit in Person ist und bleibt. Wenn wir die Worte der Bibel infrage stellen und uns unseren eigenen "christlichen" Glauben – auch zu Themen wie Leben nach dem Tod, Himmel und Hölle, Ehe und Sexualität – aufbauen, landen wir am Ende nur im Irrtum. Denn irren ist ja bekanntlich ganz menschlich – und nicht göttlich. Will ich wahre Antworten auf meine Fragen haben, dann finde ich sie allein in der Bibel bzw. allein bei Jesus Christus selbst.