Matthäus
Kapitel 9, Vers 1–8
JESUS KANN SÜNDEN ZU VERGEBEN
1 Jesus stieg in ein Boot und fuhr über den See zurück nach Kapernaum, wo er wohnte. 2 Dort brachten sie einen Gelähmten auf einer Trage zu ihm. Als Jesus ihren festen Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Du kannst unbesorgt sein, mein Sohn! Deine Sünden sind dir vergeben.« 3 »Das ist Gotteslästerung!«, dachten sich einige Schriftgelehrte. 4 Jesus durchschaute sie und fragte: »Warum tragt ihr so böse Gedanken in euch? 5 Ist es denn leichter zu sagen: ›Dir sind deine Sünden vergeben‹, oder diesen Gelähmten zu heilen? 6 Aber ich will euch beweisen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.« Und er forderte den Gelähmten auf: »Steh auf, nimm deine Trage und geh nach Hause!« 7 Da stand der Mann auf und ging nach Hause. 8 Als die Leute das sahen, erschraken sie. Sie lobten Gott, der den Menschen eine solche Macht gegeben hat.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Wie erstaunlich, zu sehen, dass Jesus auch versucht, die zu überzeugen, die so sehr gegen ihn sind. Die Schriftgelehrten, also die damalig religiöse Elite, wollen einfach nicht glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist und deshalb sogar Sünden vergeben kann. Doch Jesus ist es so wichtig, dass sie begreifen, dass er der Messias ist, dass er vor ihren Augen alle Beweise dafür liefert. Jesus weiß, dass diese Menschen nur durch den Glauben an ihn als Gottes Sohn gerettet werden. Er gibt ihnen faire Chancen, sich für ihn zu entscheiden, auch wenn sie sich davor verschließen möchten. Ich glaube, genau so geht Gott auch heute noch jedem einzelnen Menschen nach.