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Impuls

"Jesus, wer ist der Größte?"

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Matthäus

Kapitel 18, Vers 1–​5

Gott hat andere Maßstäbe

1In dieser Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten ihn: »Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes himmlischem Reich?« 2Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte 3und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr ganz sicher nicht in Gottes himmlisches Reich. 4Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes himmlischem Reich. 5Und wer solch einen Menschen mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf.«

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"Wie komme ich in den Himmel?" Eine Frage, über die sich die Menschen – und auch Christen – seit gefühlt ewigen Zeiten immer wieder streiten. Die Jünger stellen hier eine noch weiter gehende Frage:

"Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes himmlischem Reich?" [1]

Bringen wir es mal ehrlich auf den Punkt. In der Christenheit gibt es immer wieder Momente, in denen Christen andere Menschen ausschließen, weil sie nicht so ganz ins christliche Bild passen. Weil sie vielleicht Fehler gemacht haben und Gott sie deshalb nicht mehr lieben könne. Und es passiert tatsächlich, dass Christen anderen Christen den eigenen Glauben absprechen, weil diese eine Bibelstelle anders verstehen als sie selbst.

Und wieder geht es am Ende doch um diese eine Frage: Wer ist am wichtigsten für Gott?

Jesus machte den Jüngern damals und auch uns heute deutlich:

"Wer so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes himmlischem Reich." [4]

Ein Anspruch, der nichts mit Besserwisserei, Stolz oder Ausschließen zu tun hat. Ein Anspruch, der von einem weichen Herzen anderen Menschen gegenüber und einer tiefen Beziehung zu Gott zeugt.