Psalm
Kapitel 53, Vers 1–7
Es gibt keinen, der Gutes tut
1Von David, zum Nachdenken. Auf eine traurige Weise zu singen. 2Wer sich einredet: »Gott gibt es überhaupt nicht!«, der ist unverständig und dumm. Solche Menschen richten nichts als Unheil an und begehen abscheuliches Unrecht. Es gibt keinen, der Gutes tut. 3Gott schaut vom Himmel auf die Menschen. Er will sehen, ob es wenigstens einen gibt, der einsichtig ist und nach ihm fragt. 4Aber alle haben sich von ihm abgewandt und sind nun verdorben, einer wie der andere. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, nicht ein Einziger! 5Wissen denn diese Unheilstifter nicht, was sie tun? Sie verschlingen mein Volk wie ein Stück Brot und denken sich nichts dabei. Mit Gott rechnen sie überhaupt nicht mehr. 6Aber schon bald werden sie in Angst und Schrecken fallen, wie sie es vorher noch nie erlebt haben. Denn Gott wird die Feinde seines Volkes vollkommen vernichten, und ihre Gebeine werden achtlos liegen bleiben. Gott hat sie verworfen und wird sie darum scheitern lassen. 7Ach, käme Gott doch vom Berg Zion, um sein Volk zu retten! Dann wird wieder Freude in Israel herrschen, ja, alle Nachkommen von Jakob werden jubeln, wenn Gott ihr Schicksal zum Guten wendet.
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Weitere Infos →Steile Aussagen, die David hier traf, oder?
"Es gibt keinen, der Gutes tut." [2]
Auch wenn wir sicherlich Menschen kennen, die in unseren Augen viel Gutes tun – in Gottes Augen ist etwas nur gut, wenn es aus der Beziehung zu Jesus heraus entsteht und ein Mensch im Herzen mit ihm verbunden ist.
Tatsächlich ist dies Gottes Perspektive. Deshalb gibt es das Evangelium: Jesus starb für die Sünden aller Menschen vor Gott und stand am dritten Tag von den Toten auf, damit nun der Weg zu Gott für jeden Menschen ein für alle Mal frei ist (vgl. Johannes 3:16).
Ein weiterer, wenn auch provokanter Gedanke:
"Wer sich einredet: »Gott gibt es überhaupt nicht!«, der ist unverständig und dumm. Solche Menschen richten nichts als Unheil an und begehen abscheuliches Unrecht." [2]
Ich selbst war nicht immer Christin. In meinen Lebensjahren vor meiner Entscheidung für Jesus habe ich schwierige Dinge getan: Mir war es egal, wenn ich gelogen habe. Mir war es egal, wenn ich Menschen verletzt habe. Reue? Fehlanzeige. Hauptsache, mir ging’s gut, das war die Devise. Denn wo kein Richter ist, da gibt es auch kein Urteil.
Mit dem Glauben, dass es Gott gibt, handelt ein Mensch anders: Er wird demütiger, weil er weiß, dass Gott alles sieht und einen trotzdem liebt. Aus Dankbarkeit heraus entsteht Veränderung. Und ein Leben in seiner Gegenwart.