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Impuls

Leichtigkeit & Schwere

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Prediger

Kapitel 12, Vers 1–​8

Denk an deinen Schöpfer

1Denk schon als junger Mensch an deinen Schöpfer, bevor die beschwerlichen Tage kommen und die Jahre näher rücken, in denen du keine Freude mehr am Leben hast. 2Dann wird selbst das Licht immer dunkler für dich: Sonne, Mond und Sterne verfinstern sich, und nach einem Regenschauer ziehen die Wolken von neuem auf. 3Deine Hände, mit denen du dich schützen konntest, zittern; deine starken Beine werden schwach und krumm. Die Zähne fallen dir aus, du kannst kaum noch kauen, und deine Augen werden trübe. 4Deine Ohren können den Lärm auf der Straße nicht mehr wahrnehmen, und deine Stimme wird immer leiser. Schon frühmorgens beim Zwitschern der Vögel wachst du auf, obwohl du ihren Gesang kaum noch hören kannst. 5Du fürchtest dich vor jeder Steigung und hast Angst, wenn du unterwegs bist. Dein Haar wird weiß, mühsam schleppst du dich durch den Tag, und deine Lebenslust schwindet. Dann trägt man dich in deine ewige Wohnung, und deine Freunde laufen trauernd durch die Straßen. 6Ja, denk an deinen Schöpfer, ehe das Leben zu Ende geht – so wie eine silberne Schnur zerreißt oder eine goldene Schale zerspringt, so wie ein Krug bei der Quelle zerbricht oder das Schöpfrad in den Brunnen fällt und zerschellt. 7Dann kehrt der Leib zur Erde zurück, aus der er genommen wurde; und der Lebensgeist geht wieder zu Gott, der ihn gegeben hat. 8Ja, alles ist vergänglich und vergeblich, sagte der Prediger, alles ist vergebliche Mühe!

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Oft wissen wir erst richtig zu schätzen, was wir haben, wenn es uns genommen wird. Der Prediger ermutigt uns, insbesondere in den jungen Jahren unser Leben mit Gott zu leben, es zu genießen, es richtig auszukosten und die eigene Kraft für ihn einzusetzen. Denn, und da hat der Prediger nicht unrecht, es werden Zeiten kommen, in denen die Leichtigkeit schwindet.

Ich bin Pastor in einer Gemeinde in Bad Kreuznach und das, was ich an dieser Gemeinde so schätze, ist die Tatsache, dass wir nicht nur junge Leute am Start haben, sondern auch einige Senioren. Wenn ich dann vorne stehe, muss ich nur nach rechts und links schauen und ich sehe die ganze Bandbreite des Lebens.

Was die Generationen verbindet, ist eine Liebe zu Jesus. Und wenn ich mit unseren Senioren spreche, ja, dann haben die meisten von ihnen gesundheitliche Beschwerden und dennoch sehe ich in ihren Augen eine Freude darüber, dass sie ihr Leben mit Jesus gelebt haben. Als junger Mensch möchte ich den Prediger ernst nehmen, wenn er sagt:

"Denk schon als junger Mensch an deinen Schöpfer […]" [1]

Ich möchte mit der Energie, die ich jetzt habe, Großes für ihn bewegen und ihm danken für die Tage, die ich erleben darf. Ich möchte mich freuen, weil er mich liebt, und die Leichtigkeit erleben, die er für mich bereithält.