STAYONFIRE

Impuls

Machtspielchen?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Kolosser

Kapitel 4, Vers 1

MACHT ÜBER SKLAVEN

1Ihr Herren, behandelt eure Sklaven gerecht und anständig. Denkt immer daran, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt, dem ihr untersteht.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

"Mic drop!" Paulus hat ein klares Statement herausgehauen. Ein Statement, welches für die damalige Zeit vor fast 2.000 Jahren revolutionär war! Sklaven sollen nicht einfach ausgebeutet werden, die Mächtigen sollen nicht einfach ihre Macht an ihren Sklavinnen und Sklaven ausspielen?! Ja, genau das ist der Blick Gottes auf die gesamte Situation! Und Paulus nimmt kein Blatt vor den Mund. Seine Worte polarisieren, aber setzen gleichzeitig frei!

Heutzutage haben wir in Deutschland zumindest kein (offizielles, man bedenke z. B. den nach wie vor existierenden, kriminellen Menschenhandel) Problem mehr mit Sklaverei. Doch das Grundproblem kennen wir dennoch: Menschen gehen falsch mit ihrer Macht um. Sie mobben, sie spielen sich auf, sie beuten aus. Wenn ich selbst Macht habe, und wenn es nur in einem verhältnismäßig kleinen Bereich wie bspw. in meiner Jugendgruppe oder meinem Hauskreis ist, dann geht damit eine sehr große Verantwortung einher! Du und ich unterstehen in jeder Tat und in jedem Wort Gott selbst! Ja, Gott vergibt uns die Fehler, die wir machen, wenn wir falsch mit der Macht umgehen, die Gott uns anvertraut hat. Gott ist für alle Fehler gestorben! Aber: Als Leitende ist es unsere Aufgabe, Gott um Hilfe zu bitten und uns ihm bewusst zu unterstellen. Vor allem in unserer Beziehung zu ihm zu wachsen, uns von Gott verändern zu lassen, um dann wiederum andere anleiten zu können. Sei es bei der Arbeit, in der Schule, in der Uni, in der Kirche, in der Familie oder im Freundeskreis.