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Impuls

Mehr Weisheit im Alltag

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Berufung

Jakobus

Kapitel 3, Vers 13–​18

WIRKLICHE WEISHEIT

13Hält sich jemand von euch für klug und weise? Dann soll das an seinem ganzen Leben abzulesen sein, an seiner Freundlichkeit und Güte. Sie sind Kennzeichen der wahren Weisheit. 14Seid ihr aber gehässig, voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit. 15Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch. 16Wo Neid und Streitsucht herrschen, da gerät alles in Unordnung; da wird jeder Gemeinheit Tür und Tor geöffnet. 17Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Sie hat Mitleid mit anderen und bewirkt Gutes; sie ist unparteiisch, ohne Vorurteile und ohne alle Heuchelei. 18Nur wer selbst Frieden stiftet, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.

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Weisheit zeigt sich nicht nur in einem großen Wissens- und Erfahrungsschatz. Göttliche Weisheit zeigt sich ganz praktisch im Alltag. Durch "Freundlichkeit und Güte" [13]. So Jakobus. Was mich an dieser Stelle so fasziniert, ist, dass Jakobus insbesondere Freundlichkeit und Güte als "Kennzeichen der wahren Weisheit" [13] ansieht. Sicherlich haben diese tollen Charaktereigenschaften ihre Berechtigung, doch hätte ich sie intuitiv nicht als erste Indikatoren für die Weisheit eingestuft. Jakobus hingegen tut es.

Menschen, die meinen, weise zu sein, dabei jedoch Gehässigkeit, Neid und Streitsucht in sich tragen, verdrehen die göttliche Weisheit. "Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch." [15]

Weisheit schafft Ordnung und Klarheit, doch "wo Neid und Streitsucht herrschen, da gerät alles in Unordnung" [16]. Nachfolgend führt Jakobus weitere Punkte aus, wie sich die Weisheit Gottes in unserem Herzen zeigt: Sie ist aufrichtig, sucht den Frieden, gibt nach, lässt sich etwas sagen, hat Mitleid, ist unparteiisch, vorurteilslos und frei von Heuchelei. Ja, sie bewirkt viel Gutes (vgl. V. 17). Ich verstehe diese Worte als Einladung zu mehr Weisheit in meinem Alltag. Weisheit muss für mich nicht länger ein abstrakter Begriff sein. Ich kann bewusst Entscheidungen treffen und mich an Gottes Weisheit orientieren. Sie ist weder abgehoben noch unerreichbar. Sie beginnt heute. In meinem Alltag.