Jakobus
Kapitel 1, Vers 2–8
Wie der Glaube stark wird
2Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. 3Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird. 4Diese Standhaftigkeit soll in eurem ganzen Leben ihre Wirkung entfalten, damit ihr in jeder Beziehung zu reifen und tadellosen Christen werdet, denen es an nichts mehr fehlt. 5Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt. 6Betet aber im festen Vertrauen und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden. 7Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass der Herr ihm etwas gibt. 8In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin- und hergerissen.
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Weitere Infos →Das Leben stellt uns vor Hürden. Oftmals stehen wir vor Entscheidungen, große wie kleine, die uns verunsichern: Welcher ist der richtige Weg? Je größer die Entscheidung, desto schwieriger. In der Bibelstelle für heute aus dem Jakobus-Brief werden wir ermutigt, dass Gott uns gern alle Weisheit schenken möchte, die wir brauchen! Genau um diese Weisheit dürfen und sollen wir Gott aktiv bitten:
"Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt." [5]
Gott wirft niemandem sein Unvermögen vor! Das bedeutet: Weder Frage noch Entscheidung, nichts ist zu "dumm", um es vor Gott bringen zu können. Jede deiner Fragen und jedes deiner Anliegen sind bei ihm willkommen!
"Betet aber im festen Vertrauen und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden. Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass der Herr ihm etwas gibt. In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin- und hergerissen." [6-8]
Klar, Zweifel gehören zum Glauben dazu. Doch das, wofür wir beten sollen, ist eine unerschütterliche Verbundenheit zu Gott. Aus dieser tiefen Glaubensbeziehung entsteht erst die Weisheit, die nur Gott dir und mir schenken kann.
Tipp: Alle Minuten-Impulse der Themenreihe "4 Wochen des Gebets" findest du in der Mediathek unter "Themenreihen".