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Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Kolosser

Kapitel 2, Vers 16–​23

FREIHEIT DURCH CHRISTUS

16Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht. 17Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist. 18Lasst eure Rettung deshalb von niemandem in Frage stellen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, Engel zu verehren, und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen! Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen. Sie drehen sich ja doch nur um sich selbst 19und halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und – gestützt durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wachsen, wie Gott es will. 20Wenn ihr nun mit Christus gestorben seid, dann seid ihr auch von den Mächten und Zwängen dieser Welt befreit. Weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend? 21Weshalb lasst ihr euch vorschreiben: »Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und musst dich von ganz bestimmten Dingen fernhalten«? 22Sie alle sind doch dazu da, dass man sie für sich nutzt und verzehrt. Warum also lasst ihr euch noch Vorschriften von Menschen machen? 23Möglich, dass manche, die danach leben, den Anschein von Weisheit erwecken. Schließlich glänzen sie mit ihrer selbst erdachten Frömmigkeit, geben sich dabei auch noch bescheiden und schonen bei asketischen Übungen ihren Körper nicht. Doch das alles bringt uns Gott nicht näher, sondern es dient ausschließlich menschlichem Ehrgeiz und menschlicher Eitelkeit.

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Der Apostel Paulus erkennt ein großes Problem unter den Christen in Kolossä: Sie haben sich von Menschen in die Irre führen lassen, die behaupten, die Christen müssten noch etwas für ihre Errettung tun, etwa Engel anbeten oder bestimmte Sachen nicht essen und einiges mehr. Das hat die Christen in Kolossä verunsichert: Reicht es nicht, das Geschenk der Gnade Gottes durch Jesu Tod und Auferstehung einfach anzunehmen, also Buße für die eigene Sünde zu tun und Jesus Christus als Herrn und Retter anzuerkennen? Doch, das reicht! Und zwar so was von! (Vgl. V. 20) Und deshalb predigt Paulus zu seinen Schützlingen nun diese Wahrheit, wodurch er sie von ihren falschen Zwängen und Verpflichtungen befreien möchte.

Haben nur die Christen im damaligen Kolossä solche Irrlehren gehört? Oder kenne ich sie nicht auch? Kennst du sie nicht auch? Ja, immer dann, wenn Menschen dir predigen, etwas oder jemand anderes außer Jesus Christus selbst würde erlösen, gehen wir einer solchen Lüge auf den Leim. Die heutige Esoterik bspw. spricht von einer Art Selbstkasteiung zur Erleuchtung. Die anderen Religionen wie der Islam oder auch das Judentum erwarten nach wie vor Opfer für ihren Götter, damit die Gläubigen ganz eventuell irgendwann einmal ins Paradies kommen könnten ... Nichts davon ist die Wahrheit. Als Nachfolger Jesu Christi darfst du befreit vor Gottes Thron treten. Du bist sein Kind geworden. Und du musst nichts weiter dafür tun! Die Bekehrung zu Jesus Christus hat dich errettet. Lass dich nicht belügen!