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Impuls

Schonmal verlaufen?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Johannes

Kapitel 10, Vers 1–​15

DER GUTE HIRTE

1»Ich sage euch die Wahrheit«, fuhr Jesus fort: »Wer nicht durch die Tür in den Schafstall geht, sondern auf einem anderen Weg einsteigt, der ist ein Dieb und Räuber. 2Der Hirte geht durch die Tür zu seinen Schafen. 3Ihm öffnet der Wächter die Tür, und die Schafe hören auf seine Stimme. Der Hirte ruft jedes mit seinem Namen und führt sie aus dem Stall. 4Wenn er alle seine Schafe ins Freie gebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5Einem Fremden würden sie niemals folgen. Ihm laufen sie davon, weil sie seine Stimme nicht kennen.« 6Die Leute, denen Jesus dieses Gleichnis erzählte, verstanden nicht, was er damit meinte. 7Deshalb erklärte er ihnen: »Ich sage euch die Wahrheit: Ich selbst bin die Tür, die zu den Schafen führt. 8Alle, die sich vor mir als eure Hirten ausgaben, waren Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden. 10Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss. 11Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein. 12Anders ist es mit einem, dem die Schafe nicht gehören und der nur wegen des Geldes als Hirte arbeitet. Er flieht, wenn der Wolf kommt, und überlässt die Schafe sich selbst. Der Wolf fällt über die Schafe her und jagt die Herde auseinander. 13Einem solchen Mann liegt nichts an den Schafen. 14Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; 15genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe.

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Hast du dich schon mal verlaufen? Dieses Gefühl der Orientierungslosigkeit ist lähmend. Man fühlt sich verlassen. Man ist enttäuscht von sich selbst. Große Ängste kommen auf. Irrationale Ängste, die einem sagen wollen, man würde den richtigen Weg nun nie wieder finden. Dieses "Ausgeliefertsein" gegenüber einer Orientierungslosigkeit kennen alle Menschen wohl ziemlich gut. Eventuell wirklich, weil sie sich schon mal in einer Stadt verlaufen haben. Vermutlich jedoch noch mehr eher aus dem Leben, wenn wir uns gefühlt verlaufen, nur vor Mauern stehen, weder ein und noch aus wissen.

Auch die Frage: "Was geschieht eigentlich nach dem Tod mit mir?", ist genau solch eine, bei der Menschen mit einer scheinbar unlösbaren Thematik und manches Mal auch mit einer großen Hoffnungslosigkeit konfrontiert werden. Genau wegen dieser Realität einer Welt, in der sich Menschen so oft so verloren vorkommen, bewegt mich das Bild von Jesus als gutem Hirten ganz besonders. Er möchte mein guter Hirte sein. Er möchte mir den richtigen Weg zeigen, und dir ebenso. Er liebt dich so sehr, dass er dich vor falschen Lehrern, vor Menschen, die dir deine Seele rauben wollen, bewahren will. Falls du Jesus noch nicht kennst: Du bist immer nur ein Gebet von deinem guten Hirten Jesus entfernt. Fang einfach an, mit ihm zu sprechen. Er hört dich.