1. Mose
Kapitel 7, Vers 17–24
DIE FLUT
17Vierzig Tage lang fiel das Wasser vom Himmel. Die Flut stieg ständig an und hob das Schiff vom Boden ab. 18Die Wassermassen nahmen immer mehr zu, bis das Schiff auf dem Wasser schwimmen konnte. 19Bald waren sogar sämtliche Berge bedeckt, 20das Wasser stand sieben Meter über ihren höchsten Gipfeln. 21-22Alle Lebewesen auf dem Land ertranken: das Vieh, die wilden Tiere, Vögel, Kriechtiere und auch die Menschen. 23Gott löschte das Leben auf der Erde völlig aus. Niemand konnte sich retten. Nur wer sich mit Noah an Bord der Arche befand, kam mit dem Leben davon. 24Hundertfünfzig Tage lang blieb das Wasser auf seinem höchsten Stand.
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Weitere Infos →"Vierzig Tage lang fiel das Wasser vom Himmel." [17] Mit jedem Tag nahm der Zweifel ab, dass Gott es nicht ernst meinen würde. "Das Wasser stand sieben Meter über ihren höchsten Gipfeln." [20]
Beide Zahlen, vierzig und sieben, haben in der Bibel eine starke Bedeutung. Insbesondere die Sieben steht für die göttliche Vollkommenheit. In Anbetracht dieses kleinen Details könnte man meinen, Gott möchte sagen, dass er größer und mächtiger ist als der höchste Punkt, den Menschen jemals erreichen könnten.
Wieder möchte ich betonen, dass auch dieser Abschnitt Fragen in mir auslöst. Wenn es dir ähnlich geht, dann hab keine Angst vor diesen Zweifeln. Halte sie aus. Sprich mit Gott und Freunden darüber. Nutze die Zweifel, um im Glauben ehrlich zu wachsen.
Gott verursachte all das Leid, weil er die Ungerechtigkeit, Gewalt und Gottlosigkeit der Menschen nicht mehr ertragen konnte. Es machte ihn tieftraurig, all das zu sehen (vgl. V. 6:5-6). Er vollstreckte ein gigantisches Urteil an der Welt.
Dieses Urteil bringt die ganze Last der Sünde gut zum Tragen. Eine Last, die Jesus schlussendlich für die gesamte Menschheit am Kreuz getragen hat. Eine Sintflut wie diese wird es nicht mehr geben – so versprach es Gott. Stattdessen schrieb ER eine andere Geschichte, die ihren Höhepunkt in Jesus Christus fand. Das Stichwort ist Vergebung.