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Impuls

Über Generationen hinweg

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Esra

Kapitel 2, Vers 1–​63

Die heimkehrenden Israeliten

1Viele Juden, deren Vorfahren König Nebukadnezar nach Babylonien verschleppt hatte, kehrten nun nach Jerusalem und nach ganz Juda zurück, jeder an den Ort, aus dem seine Familie ursprünglich stammte. 2Sie wurden angeführt von Serubbabel, Jeschua, Nehemja, Seraja, Reelaja, Mordochai, Bilschan, Misperet, Bigwai, Rehum und Baana. Es folgt ein Verzeichnis der heimkehrenden Sippen mit der Zahl der zu ihnen gehörenden Männer: 3von der Sippe Parosch 2172; 4von Schefatja 372; 5von Arach 775; 6von Pahat-Moab 2812, sie waren Nachkommen von Jeschua und Joab; 7von Elam 1254; 8von Sattu 945; 9von Sakkai 760; 10von Bani 642; 11von Bebai 623; 12von Asgad 1222; 13von Adonikam 666; 14von Bigwai 2056; 15von Adin 454; 16von Ater 98, sie waren Nachkommen von Hiskia; 17von Bezai 323; 18von Jorah 112; 19von Haschum 223; 20von Gibbar 95; 21aus der Stadt Bethlehem 123; 22aus Netofa 56; 23aus Anatot 128; 24aus Asmawet 42; 25aus Kirjat-Jearim, Kefira und Beerot 743; 26aus Rama und Geba 621; 27aus Michmas 122; 28aus Bethel und Ai 223; 29aus Nebo 52; 30von der Sippe Magbisch 156; 31von der Sippe des anderen Elam 1254; 32von Harim 320; 33aus den Orten Lod, Hadid und Ono 725; 34aus Jericho 345; 35von der Sippe Senaa 3630. 36Aus den Sippen der Priester kehrten zurück: von der Sippe Jedaja 973 Männer mit ihren Familien, sie waren Nachkommen von Jeschua; 37von Immer 1052; 38von Paschhur 1247; 39von Harim 1017. 40Von den Leviten: aus den Sippen Jeschua und Kadmiël 74, sie waren Nachkommen von Hodawja; 41von den Tempelsängern: aus der Sippe Asaf 128; 42von den Wächtern an den Tempeltoren: aus den Sippen Schallum, Ater, Talmon, Akkub, Hatita und Schobai 139; 43von den Tempeldienern: die Sippen von Ziha, Hasufa, Tabbaot, 44Keros, Sia, Padon, 45Lebana, Hagaba, Akkub, 46Hagab, Salmai, Hanan, 47Giddel, Gahar, Reaja, 48Rezin, Nekoda, Gasam, 49Usa, Paseach, Besai, 50Asna, die Mëuniter und Nefusiter 51sowie die Sippen von Bakbuk, Hakufa, Harhur, 52Bazlut, Mehida, Harscha, 53Barkos, Sisera, Temach, 54Neziach und Hatifa. 55Von den Nachkommen der Diener Salomos kamen zurück: die Sippen von Sotai, Soferet, Peruda, 56Jaala, Darkon, Giddel, 57Schefatja, Hattil, Pocheret-Zebajim und Ami. 58Insgesamt kehrten 392 Tempeldiener und Nachkommen von Salomos Dienern nach Israel zurück. 59 Von den heimkehrenden Familien stammten 652 aus den Orten Tel-Melach, Tel-Harscha, Kerub-Addon und Immer. 60 Sie gehörten zu den Sippen Delaja, Tobija und Nekoda, konnten jedoch ihre israelitische Abstammung nicht nachweisen. 61 Einige der Priester durften keinen Tempeldienst ausüben, denn ihre Abstammungsregister waren nicht aufzufinden. Sie kamen aus den Sippen von Habaja, Hakkoz und Barsillai. 62 Der Stammvater der Sippe Barsillai hatte eine Tochter des Gileaditers Barsillai geheiratet und den Namen seines Schwiegervaters angenommen. 63Der persische Statthalter verbot den Priestern aus diesen drei Sippen, von den geweihten Opfergaben zu essen, bis wieder ein Hoherpriester im Amt wäre, der das heilige Los werfen durfte, um über ihren Fall zu entscheiden.

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Nun war es so weit, nach jahrelanger Gefangenschaft durfte das Volk Israel in sein Land zurückkehren. Berührend, wie ich finde, ist die Formulierung an dieser Stelle:

"Viele Juden, deren Vorfahren König Nebukadnezar nach Babylonien verschleppt hatte, kehrten nun nach Jerusalem und nach ganz Juda zurück, jeder an den Ort, aus dem seine Familie ursprünglich stammte." [1]

Einige von ihnen hatten also noch niemals ihre Herkunft kennengelernt, denn sie waren bereits während der Verschleppung geboren worden. Nun durften sie zum ersten Mal sehen, woher sie stammten, und dort leben, wo ihre Familien ihre Geschichte hatten.

Ein Impuls dazu: Gott sieht immer das gesamte Bild. Gott ist allwissend und unabhängig von Raum und Zeit. Sicherlich haben die Eltern dieser Menschen gebetet, dass zumindest ihre Kinder einmal zurück ins Land kommen dürften. Gott hat ebenso bereits die Gebete deiner Vorfahren gehört, deren Erfüllung sich nun vielleicht in deinem Leben zeigt.

Ich weiß zum Beispiel, dass bereits meine Großeltern für mich (und für konkrete Dinge in meinem Leben) gebetet haben, als ich noch nicht einmal auf der Welt war. Wer weiß, wer vor vielen Jahren ein Gebet für seine Nachkommen gesprochen hat, welches nun in deinem Leben in Erfüllung geht. Gott ist ein Gott über die Generationen hinweg!