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Impuls

Veränderung von Innen heraus

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Hebräer

Kapitel 10, Vers 11–​18

VON GOTT ANGENOMMEN

11Der Priester aber muss jeden Tag neu den Altardienst verrichten und Gott immer wieder Opfer darbringen. Dennoch können diese Opfer keinen Menschen für immer von seiner Schuld befreien. 12Jesus Christus dagegen hat ein einziges Opfer für alle Sünden gebracht. Jetzt sitzt er für immer auf dem Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes. 13Dort wartet er, bis ihm alle seine Feinde unterworfen sind und er seinen Fuß auf ihren Nacken setzt. 14Für immer und ewig hat Christus mit dem einen Opfer alle Menschen, die zu Gott gehören sollen, in eine vollkommene Gemeinschaft mit ihm gebracht. 15Das bezeugt uns auch der Heilige Geist. Denn in der Schrift heißt es zunächst: 16»Der neue Bund, den ich dann mit meinem Volk Israel schließen werde, wird ganz anders aussehen, spricht der Herr. Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen.« 17Und dann heißt es: »Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden.« 18Sind aber die Sünden vergeben, dann ist kein Opfer mehr nötig.

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Im gestrigen Abschnitt durften wir bereits von der engen Gemeinschaft lesen, die der neue Bund Gottes für jede/n bereithält, der/die diesen Bund mit Gott eingehen möchte, Jesus Christus also als persönlichen Herrn und Retter anerkennt und annimmt (vgl. Johannes 3:16). Heute lesen wir in den nächsten Versen mehr, wie diese enge Gemeinschaft mit Gott aussieht bzw. woraus sie besteht.

Der Heilige Geist spielt in dieser Beziehung eine ausgesprochen entscheidende Rolle! Der Heilige Geist in uns, Gott selbst, erfüllt jede/n, der/die diesen neuen Bund mit Gott annimmt (vgl. Römer 8). Und dieser Heilige Geist schreibt uns Gottes Willen ins Herz und ins Denken. Wir werden in diesem neuen Bund und in dieser ausgesprochen engen Gemeinschaft mit Gott (Gott selbst in Form des Heiligen Geistes in uns!) von innen heraus verändert, erneuert, geheiligt. Es kommt dabei nicht auf unser eigenes Vermögen an, sondern entscheidend ist Gottes Geist in uns.

Der neue Bund mit Gott fordert von uns also nicht, "Gutmenschen" zu sein. Dieser neue Bund legt uns nicht noch neue Bürden auf und fordert nicht etwa gute Taten für unsere Erlösung, sondern das Gegenteil ist der Fall: Gott selbst macht uns quasi zu besseren Menschen. Gott selbst formt und erneuert uns. Falls wir es zulassen und diesen neuen Bund annehmen.

Hast du schon "Ja" zum Bund mit Jesus gesagt? An welchen Stellen und wie hat der Heilige Geist dich bereits erneuert?