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Impuls

Vermeintlicher "Zufall"

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

1. Samuel

Kapitel 30, Vers 11–​20

Davids Rache an den Amalekitern

11Unterwegs fanden sie einen jungen Mann aus Ägypten, der auf freiem Feld am Boden lag. Sie trugen ihn zu David und gaben ihm erst einmal Brot und Wasser, 12ein Stück Feigenkuchen und zwei Handvoll gepresster Rosinen. Nachdem er sich gestärkt hatte, kam er langsam wieder zu Kräften. Er hatte drei Tage lang nichts gegessen und getrunken. 13»Zu wem gehörst du und woher kommst du?«, wollte David von ihm wissen. Der Mann antwortete: »Ich bin ein Ägypter, der Sklave eines Amalekiters. Mein Herr hat mich hier liegen gelassen, als ich vor drei Tagen krank wurde. 14Wir hatten vorher das südliche Stammesgebiet der Philister überfallen, dann auch Gebiete von Juda, besonders den Süden, wo die Nachkommen von Kaleb wohnen. Die Stadt Ziklag haben wir in Schutt und Asche gelegt.« 15David fragte: »Kannst du mir zeigen, wohin diese Räuberbande gezogen ist?« Der Ägypter antwortete: »Wenn du mir bei Gott schwörst, dass du mich nicht umbringst oder an meinen Herrn auslieferst, dann führe ich dich zu ihnen.« 16Und so zeigte er David den Weg zum Lager der Amalekiter. Die hatten sich über die ganze Gegend zerstreut. Sie aßen und tranken und feierten ein Freudenfest, denn sie hatten bei ihren Raubzügen durch das Land der Philister und durch Juda reiche Beute gemacht. 17Früh am nächsten Morgen, als es gerade hell wurde, griff David mit seinen Männern an. In einer langen Schlacht, die bis zum Abend dauerte, schlugen sie ihre Feinde. Bis auf 400 junge Männer, die auf Kamelen flohen, konnte niemand entrinnen. 18David befreite die Gefangenen, auch seine beiden Frauen, und eroberte alles zurück, was die Amalekiter erbeutet hatten. 19Seine Soldaten sahen alle ihre Familien wieder, niemand wurde vermisst. Auch ihren Besitz gab David ihnen zurück. 20Die Rinder, Schafe und Ziegen der Amalekiter nahm David mit. Seine Leute trieben sie vor ihrem eigenen Vieh her und sagten: »Das ist Davids Beute!«

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Gestern noch haben wir davon gelesen, wie David durch Gott neues Vertrauen und neuen Mut gewann, die von den Amalekitern entführten Frauen, Töchter und Söhne zu befreien. Und nun dürfen wir davon lesen, wie Gott sein Wort tatsächlich einhielt. So ist unser Gott!

Durch eine vermeintliche "Zufallsbegegnung" mit einem jungen Ägypter wussten David und seine Leute, wo sich die Amalekiter aufhielten. Und das war die entscheidende Information, um schließlich alle Entführten aus der gewaltsamen Hand der Feinde zu entreißen. Was für eine Freude muss es darüber bei allen Geschädigten gegeben haben! David hatte Heldenhaftes vollbracht.

Welche Begegnungen in deinem Leben erscheinen zunächst als "Zufall" und ergeben im Rückblick kompletten Sinn? Durch welche vermeintlich kleinen Umstände hat Gott Stück für Stück dein gesamtes Leben revolutioniert und deine Gebete erhört? Wenn dir etwas einfällt, dann danke Gott jetzt in diesem Moment dafür. Und sei dir sicher: Gott handelt immer noch so wie zu Davids Zeiten. Gott ist und bleibt immer derselbe. Damals, heute und bis in alle Ewigkeit. Darauf darfst du dich verlassen. Gott kommt nie zu spät in deinem Leben.