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Wer Kann Gott Stoppen?!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Apostelgeschichte

Kapitel 5, Vers 17–​33

ERNEUTE VERFOLGUNG

17Der Hohepriester aber und seine Gefolgsleute, die Sadduzäer, waren neidisch auf die ständig wachsende Gemeinde von Christus und beschlossen deshalb, nicht länger tatenlos zuzusehen. 18Kurzerhand ließen sie die Apostel festnehmen und ins Gefängnis werfen. 19Aber in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Gefängnistüren und führte die Apostel hinaus. 20»Geht in den Tempel«, sagte er, »und verkündet dort allen die Botschaft vom neuen Leben durch Jesus! Lasst nichts davon weg!« 21Also gingen die Apostel frühmorgens in den Tempel und lehrten dort in aller Öffentlichkeit. Zur selben Zeit berief der Hohepriester mit seinen Gefolgsleuten den Hohen Rat samt den führenden Männern des Volkes zu einer Sitzung ein. Dann ließen sie die Apostel zum Verhör holen. 22Aber die waren nicht mehr im Gefängnis. So kehrten die Beauftragten des Hohenpriesters zurück und meldeten: 23»Die Gefangenen sind fort. Die Türen des Gefängnisses waren sorgfältig verschlossen, und die Wachen standen davor. Aber als wir die Türen öffneten, war niemand in der Zelle.« 24Der Befehlshaber der Tempelwache und der Hohepriester waren ratlos: Wie sollte das alles noch enden? 25Da kam jemand mit der Nachricht herein: »Die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, sind schon wieder im Tempel und lehren dort!« 26Sofort zog der Befehlshaber der Tempelwache mit seinen Männern zum Tempel und holte die Apostel. Allerdings wendeten sie keine Gewalt an, weil sie sonst fürchten mussten, vom Volk gesteinigt zu werden. 27Die Apostel wurden in den Gerichtssaal vor den Hohen Rat gebracht, wo der Hohepriester sie verhörte. 28»Haben wir euch nicht streng verboten, jemals wieder öffentlich zu predigen und euch dabei auf diesen Jesus zu berufen?«, begann er. »Und doch habt ihr dafür gesorgt, dass inzwischen ganz Jerusalem von eurer Lehre spricht. Ihr wollt uns sogar für den Tod dieses Menschen verantwortlich machen!« 29Petrus und die anderen Apostel erwiderten: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! 30Der Gott unserer Vorfahren hat Jesus, den ihr ans Kreuz geschlagen und getötet habt, von den Toten auferweckt. 31Gott hat ihn durch seine Macht zum Herrscher und Retter erhoben, damit das Volk Israel zu Gott umkehren kann und ihnen ihre Sünden vergeben werden. 32Das werden wir immer bezeugen und auch der Heilige Geist, den Gott allen gegeben hat, die ihm gehorchen.« 33Diese Worte versetzten die Mitglieder des Hohen Rates in maßlose Wut, und sie wollten die Apostel hinrichten lassen.

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Ehrlich gesagt feiere ich diese Erzählung extrem. Diese Story der Apostel zeigt wie kaum eine andere, dass Nachfolger Jesu durch die Kraft Gottes hindurch so gestärkt sind, dass Feinde Jesu keine Chance gegen sie haben! Fast muss ich ein wenig schmunzeln, wenn ich mir vorstelle, dass die Apostel doch gerade noch in Ketten gelegt wurden und sich die Sadduzäer so sicher waren, die Jünger Jesu nun endlich hinter Gittern zu haben - und dann befreit Gott seine Apostel und direkt predigen diese mutigen Männer Gottes einfach das Evangelium von Jesus munter weiter im Tempel. So, als wäre nichts gewesen. So ist unser Gott.

Ich weiß nicht, wer dich wegen deines Glaubens angreift. Mit Worten. Eventuell sogar mit Taten. Und ich weiß auch nicht, welche Zweifel, welche Verletzungen, welche Anfechtungen sich in dein Herz zu graben versuchen und dir jeden Glauben an Jesus rauben wollen. Aber eines weiß ich: Sie alle haben keine Chance. Wenn Gott will, dass die Botschaft von Jesus weiterhin existiert und von dir weiter getragen wird, dann wird das auch geschehen. Du darfst ehrlich darauf vertrauen, dass Gott für dich einstehen wird.