4. Mose
Kapitel 20, Vers 14–20
Durchzug verweigert
14Von Kadesch aus schickte Mose Boten zum König von Edom und ließ ihm sagen: »Wir Israeliten sind euer Brudervolk, darum hör uns an! Wie du weißt, haben wir viel Leid erlebt: 15Unsere Vorfahren siedelten nach Ägypten über und lebten dort lange Zeit. Aber die Ägypter unterdrückten uns. 16Da schrien wir zum HERRN um Hilfe, und er erhörte uns. Er sandte einen Engel und befreite uns aus Ägypten. Nun sind wir hier, bei der Stadt Kadesch an eurer Grenze. 17Lass uns bitte durch euer Land ziehen. Wir werden keinen Acker und keinen Weinberg betreten, ja, nicht einmal Wasser aus euren Brunnen trinken. Wir versprechen, dass wir auf der großen Straße bleiben und sie an keiner Stelle verlassen, bis wir euer Gebiet durchquert haben.« 18Die Edomiter aber antworteten: »Ihr werdet nicht durch unser Land ziehen, sonst kommen wir euch mit Schwertern bewaffnet entgegen!« 19Die Israeliten versicherten noch einmal: »Wir wollen wirklich nur die Straße durch euer Land benutzen. Und wenn wir oder unser Vieh von eurem Wasser trinken, dann werden wir es bezahlen. Wir möchten nur durch euer Land hindurch, weiter nichts.« 20Doch die Edomiter ließen nicht mit sich reden. Im Gegenteil: Sie zogen den Israeliten mit einer großen Streitmacht entgegen.
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Weitere Infos →Was für eine Entmutigung. Die Israeliten mussten in ihrem Leben sowieso schon viel Leid erleben. Nun berichteten sie den Edomitern davon und ebenso erklärten sie ihnen, wie ihnen Gott höchstpersönlich aus ihrer Misere geholfen hatte. Gleichzeitig versprachen sie ihnen, lediglich durch deren Land hindurchzuziehen und nichts von deren Ressourcen zu verwenden oder sie gar anzugreifen. Und dennoch blieben die Edomiter bei ihrem Urteil. Die Israeliten standen erneut vor einem großen Problem auf ihrer Reise ins verheißene Land.
Wie oft geht es uns ähnlich? Wir befinden uns auf unserem Lebensweg. Wir haben bereits einiges mit Gott erlebt, haben wunderbare Geschichten mit und über Gott gesammelt. Wir haben Zeugnisse über Gottes Wirken in unserem Leben, von denen wir berichten können, wie die Israeliten es taten. Und dennoch stehen wir erneut vor einer Mauer, kommen nicht weiter, haben mit Gegenwind zu kämpfen.
Spoiler: Die Israeliten gaben nicht auf und würden in ihrem von Gott verheißenen Land landen. Meine Ermutigung an dich heute: Es mag sich erneut eine undurchdringlich erscheinende Mauer vor dir aufbauen, doch sei dir gewiss: Aufgeben ist keine Option! Sprich weiterhin mit Gott. Bete weiter zu Gott für das Überwinden dieser Mauer. Du wirst erneut ein Zeugnis von Gottes Eingreifen berichten dürfen.
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