4. Mose
Kapitel 13, Vers 1–20
AUFTRAG AN DIE KUNDSCHAFTER
1Der HERR sprach zu Mose: 2»Sende Kundschafter nach Kanaan! Sie sollen sich in dem Land umsehen, das ich euch Israeliten geben will. Such dazu aus jedem Stamm einen angesehenen Mann aus!« 3Mose tat, was der HERR ihm befohlen hatte. Alle, die er in der Wüste Paran auswählte, gehörten zu den führenden Männern ihrer Stämme. 4Es waren Schammua, der Sohn von Sakkur aus dem Stamm Ruben, 5Schafat, der Sohn von Hori aus dem Stamm Simeon, 6Kaleb, der Sohn von Jefunne aus dem Stamm Juda, 7Jigal, der Sohn von Josef aus dem Stamm Issachar, 8Hoschea, der Sohn von Nun aus dem Stamm Ephraim, 9Palti, der Sohn von Rafu aus dem Stamm Benjamin, 10Gaddiël, der Sohn von Sodi aus dem Stamm Sebulon, 11Gaddi, der Sohn von Susi aus dem Stamm Manasse, 12Ammiël, der Sohn von Gemalli aus dem Stamm Dan, 13Setur, der Sohn von Michael aus dem Stamm Asser, 14Nachbi, der Sohn von Wofsi aus dem Stamm Naftali, 15und Gëuël, der Sohn von Machi aus dem Stamm Gad. 16Diese Männer beauftragte Mose, das Land zu erkunden. Hoschea, dem Sohn von Nun, gab er einen neuen Namen: Josua (»Der Herr ist Rettung«). 17Bevor Mose die Kundschafter losschickte, sagte er zu ihnen: »Nehmt den Weg durch die Wüste Negev und geht ins Gebirge hinauf! 18Seht euch das Land an und die Menschen, die dort leben. Findet heraus, ob sie stark oder schwach sind, zahlreich oder wenig, 19ob sie in ungeschützten Siedlungen oder in befestigten Städten wohnen. Seht, ob das Land gut oder schlecht ist, 20fruchtbar oder karg, und ob es dort Bäume gibt. Habt keine Angst! Und bringt uns etwas von den Früchten mit, die dort wachsen.« Zu der Jahreszeit reiften nämlich gerade die ersten Trauben.
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Weitere Infos →Die Israeliten standen nun nach langer und teils beschwerlicher Reise an der Schwelle ihres verheißenen Landes. Dieses Land, das Gott ihnen versprochen hatte, war aber bereits bewohnt. Es lebten Menschen hier, auf die die Israeliten nun treffen würden. Das alles trug großes Konfliktpotenzial in sich! Und Mose wollte als Leiter des Volkes zunächst Kundschafter losschicken, um Informationen über das Land zu sammeln, bevor die Israeliten wirklich in das verheißene Land ziehen würden. Eine Art Vorabcheck.
Kluges und weises Vorgehen sieht so aus: Erst nachdenken, dann handeln. Wann immer einem das möglich ist, sollte man dies auch tun. Selbst wenn wir mit Gott unterwegs sind und eine klare Berufung in uns spüren, etwas zu tun, sollten wir deshalb nicht übermütig werden, sondern bedacht und weise vorgehen. So tat Mose es auch.
Wichtig zu ergänzen ist zudem, dass Mose jetzt vor dem verheißenen Land nicht einfach vor Angst zusammenbrach. Er ging weiter voran, auch wenn er wusste, dass im Land Feinde auf die Israeliten warteten. Er wusste, dass Gott selbst auf seiner Seite stand und er im Gebet mit Gott verbunden und um Gottes Weisheit bittend weitere Schritte in die Verheißung hineingehen durfte. Eine starke Ermutigung für unser eigenes Leben und die eigene Berufung, die wir vielleicht auf unserem Leben spüren! Hindernisse bedeuten nicht das Ende des Rufes von Gott an dich!