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Impuls

Erzähle es weiter!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Psalm

Kapitel 78, Vers 1–​11

Alles vergessen?

1Von Asaf, zum Nachdenken. Höre, mein Volk, auf meine Weisungen; gib acht auf das, was ich dir sage! 2Ich will in Sprüchen der Weisheit zu euch reden, die dunklen Rätsel aus alten Zeiten will ich euch erklären. 3Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, 4das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der HERR vollbracht hat. 5Er gab Israel sein Gesetz, den Nachkommen von Jakob gab er seine Gebote. Unseren Vorfahren befahl er, sie ihren Kindern bekannt zu machen. 6So soll jede Generation seine Weisungen kennen lernen – alle Kinder, die noch geboren werden. Auch diese sollen sie ihren Nachkommen einprägen. 7Sie alle sollen auf Gott ihr Vertrauen setzen und seine Machttaten nicht vergessen. Was er befohlen hat, sollen sie tun 8und nicht so handeln wie ihre Vorfahren, die sich gegen Gott auflehnten und sich ihm widersetzten: Sie waren untreu und unbeständig. 9Die Ephraimiter verfügten über gut ausgerüstete Bogenschützen. Trotzdem flohen sie, als es zur Schlacht kam. 10Sie hatten den Bund gebrochen, den Gott mit ihnen geschlossen hatte, und weigerten sich, nach seinem Gesetz zu leben. 11Sie vergaßen seine großen Taten – alle Wunder, die er sie mit eigenen Augen hatte sehen lassen.

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Wovon lebt der Glaube?

Der heutige Psalm aus der Bibel unterstreicht vor allem den einen Gedanken: Es geht darum, vom Glauben zu erzählen. Wenn wir wollen, dass auch zukünftige Generationen an Jesus Christus glauben können, dann sollten wir ihnen auch vom Evangelium berichten.

So war es damals, als Asaf die Israeliten dazu anhielt, ihren Kindern und Enkelkindern von Gottes Geschichte mit ihnen zu erzählen. Und so ist es heute, wenn wir als Christinnen und Christen unserer Umgebung und unseren Nachkommen von Jesu Wirken und ihm als Herrn und Retter berichten.

"Was wir gehört und erfahren haben, was schon unsere Väter uns erzählten, das wollen wir auch unseren Kindern nicht verschweigen. Jede Generation soll von Gottes mächtigen Taten hören, von allen Wundern, die der HERR vollbracht hat." [3-4]

Wie ich finde, ist das ein klarer Auftrag, der wirklich Sinn ergibt und der uns heute dazu ermutigen darf, offen unseren Glauben zu teilen und auch, wenn wir selbst einmal eine Familie gründen oder vielleicht bereits eine haben, für unsere Kinder zu beten und ihnen aktiv von Jesus zu erzählen. Ich selbst bin sehr dankbar, dass ich Großeltern hatte, die Jesus liebten und mir offen davon berichteten, was sie in ihrem langen Leben mit Jesus erlebt hatten. Und meine Mama ebenso, die bereits, als ich noch ein Kind war, für mich gebetet hat. Was für ein Geschenk!