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Impuls

Zu früh gefreut

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Markus

Kapitel 15, Vers 21–​32

DIE KREUZIGUNG

21Unterwegs begegnete ihnen Simon aus Kyrene, der Vater von Alexander und Rufus. Simon kam gerade von seinem Feld zurück. Die Soldaten zwangen ihn, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte. 22Sie brachten Jesus nach Golgatha; das bedeutet »Schädelstätte«. 23Dort wollten die Soldaten ihm Wein mit Myrrhe geben. Aber Jesus trank nichts davon. 24Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider teilten sie unter sich auf und bestimmten durch das Los, was jeder bekommen sollte. 25Es war neun Uhr morgens, als sie ihn kreuzigten. 26Am Kreuz war ein Schild angebracht, auf dem man lesen konnte, weshalb man ihn verurteilt hatte. Darauf stand: »Der König der Juden!« 27Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm. 29Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, verspotteten ihn und schüttelten verächtlich den Kopf: »Ha! Den Tempel wolltest du abreißen und in drei Tagen wieder aufbauen! 30Dann rette dich doch selber und komm vom Kreuz herunter!« 31Auch die obersten Priester und die Schriftgelehrten verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. 32Dieser Christus, dieser König von Israel, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen! Wenn wir das sehen, wollen wir an ihn glauben!« Ebenso beschimpften ihn die beiden Männer, die mit ihm gekreuzigt worden waren.

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Diese Szene bewegt auf eine tiefe Art und Weise. Die Szene der Kreuzigung Jesu hat mehr als Geschichte geschrieben. Sie ist der Wendepunkt im gesamten Universum: Gott selbst – Jesus Christus – geht für uns Menschen in den Tod, für unsere Sünde, damit wir die Möglichkeit haben, ewiges Leben bei Gott zu bekommen. Immer wieder aufs Neue bewegt diese Beschreibung der Kreuzigung Jesu das eigene Herz dazu, Gott für dieses riesige Geschenk zu danken, welches er dir mit diesen Qualen ganz persönlich gab.

Ein Aspekt fällt mir heute ganz besonders in Auge: Die Feinde Jesu, die ihn ans Kreuz nagelten, verhöhnen ihn aufs Schlimmste. Sie denken, sie hätten gewonnen. Sie denken, sie hätten recht gehabt und Jesus sei tatsächlich nicht Gottes Sohn. Denn wenn er das wäre, warum sollte er so etwas Schreckliches über sich ergehen lassen?! Doch sie sollten vom Gegenteil überzeugt werden: Drei Tage später würde Jesus von den Toten auferstehen. Ihre grausame Tat gegen Gott würde zum größten Sieg Gottes führen. Diese Menschen haben sich viel zu früh gefreut!

Auch heute noch freuen sich deine Sorgen, deine Ängste, deine Zweifel und sämtliche andere Ankläger und Feinde Gottes viel zu früh! Denn Jesus behält das letzte Wort. Für immer und ewig! Es sieht so aus, als habe Gott verloren? Weit gefehlt! Gott gewinnt immer!