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Impuls

Zu Grosse Ansprüche

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Matthäus

Kapitel 25, Vers 31–​46

DAS WELTGERICHT

31»Wenn der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Königsthron sitzen. 32Alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt. 33Die Schafe stellt er rechts von sich auf und die Ziegen links. 34Dann wird der König zu denen an seiner rechten Seite sagen: ›Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes Reich in Besitz, das er seit Erschaffung der Welt als Erbe für euch bereithält! 35Denn als ich hungrig war, habt ihr mir zu essen gegeben. Als ich Durst hatte, bekam ich von euch etwas zu trinken. Ich war ein Fremder bei euch, und ihr habt mich aufgenommen. 36Ich hatte nichts anzuziehen, und ihr habt mir Kleidung gegeben. Ich war krank, und ihr habt für mich gesorgt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹ 37Dann werden sie, die nach Gottes Willen gelebt haben, fragen: ›Herr, wann bist du denn hungrig gewesen, und wir haben dir zu essen gegeben? Oder durstig, und wir gaben dir zu trinken? 38Wann warst du als Fremder bei uns, und wir haben dir Gastfreundschaft gewährt? Und wann hattest du nichts anzuziehen, und wir haben dir Kleider gebracht? 39Wann warst du denn krank oder im Gefängnis, und wir haben dich besucht?‹ 40Der König wird ihnen dann antworten: ›Das will ich euch sagen: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!‹ 41Dann wird er sich denen an seiner linken Seite zuwenden und sagen: ›Geht mir aus den Augen, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben. Ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. 43Ich war als Fremder bei euch, aber ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich hatte nichts anzuziehen, aber ihr wolltet mir keine Kleider geben. Ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt mich nicht besucht.‹ 44Dann werden auch sie ihn fragen: ›Herr, wann haben wir dich denn hungrig oder durstig, ohne Unterkunft, ohne Kleidung, krank oder im Gefängnis gesehen und dir nicht geholfen?‹ 45Darauf wird ihnen der König antworten: ›Ich versichere euch: Die Hilfe, die ihr meinen geringsten Brüdern und Schwestern verweigert habt, die habt ihr mir verweigert.‹ 46Und sie werden der ewigen Strafe ausgeliefert sein. Aber die Gottes Willen getan haben, erwartet unvergängliches Leben.«

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Wenn ich diese Verse so lese, dann wird mir schon ganz schön mulmig. Mir wird bewusst, wie wenige Argumente ich Gott eigentlich vorzuweisen habe, dass ich zu ihm in den Himmel gehöre. Wie geht es dir damit? Ich helfe nicht immer, wenn meine Hilfe gefragt ist. Ich bin nicht immer großzügig, wenn ich es eigentlich sein könnte. Oft schaue ich auf das Leid dieser Welt, aber da ich ja sowieso nicht alles ändern kann, schaue ich teilnahmslos zu ... Jeder Mensch, der glaubt, er käme in den Himmel, weil er ja ein so „guter“ Mensch sei, sollte sich besser dem heftigen Anspruch bewusst sein, den Gott an jeden von uns stellt. Dazu zähle ich mich auch. Bist du dir zu hundert Prozent sicher, dass du bei dieser biblischen Geschichte von heute auf der Seite derjenigen wärst, die gut genug sind, in den Himmel zu kommen?! Ich ganz sicher nicht. Deshalb brauchen wir alle Jesus Christus! Er ist unser Fürsprecher. Er gleicht jeden unserer Fehler aus. Er ist unsere Sicherheit, dass wir eines Tages in den Himmel kommen werden. Wir dürfen ihn in unser Leben einladen, ihn darum bitten, dass er uns die Augen für Gottes Wahrheit öffnet, und dann gewiss sein, dass wir einmal ewig bei Gott leben dürfen. So hat Jesus es versprochen.