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Impuls

Anders als die anderen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Lukas

Kapitel 23, Vers 50–​56

JESUS WIRD BEGRABEN

50-52Josef, ein Mann aus Arimathäa, einer Stadt in Judäa, ging zu Pilatus und bat ihn, den Leichnam von Jesus begraben zu dürfen. Er war ein Mitglied des Hohen Rates und ein guter Mensch, der nach Gottes Willen lebte und auf das Kommen von Gottes Reich wartete. Josef hatte nicht zugestimmt, als der Hohe Rat Jesus zum Tode verurteilt hatte, und war mit ihrem Vorgehen nicht einverstanden. 53Er nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in ein feines Leinentuch und legte ihn in eine Grabkammer, die man in einen Felsen gehauen hatte und in der vorher noch niemand begraben worden war. 54Das alles geschah am späten Freitagnachmittag, unmittelbar vor Beginn des Sabbats. 55Josef wurde von Frauen begleitet, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren. Sie sahen das Grab und beobachteten, wie man den Toten hineinlegte. 56Dann kehrten sie in die Stadt zurück und bereiteten dort wohlriechende Öle und Salben für die Einbalsamierung vor. Doch den Sabbat hielten sie als Ruhetag ein, so wie es das jüdische Gesetz vorschreibt.

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Josef war anders. Er war total anders als die anderen, mit denen er gemeinsam im Hohen Rat saß. Dieser Hohe Rat traf das Urteil über Jesus, dass man ihn aufgrund von Gotteslästerung hinrichten lassen solle. Doch Josef glaubte Jesus. Er glaubte daran, dass dieser Jesus Gott selbst ist. Und er stand zu seiner Meinung. Ein mutiger Schritt. Josef konnte das grauenvolle Todesurteil nicht aufhalten, aber auch jetzt noch erwies er dem Leichnam Jesu die letzte Ehre. Sein Glauben an Jesus Christus war und blieb ungebrochen.

Wie oft scheren du und ich Menschen über einen Kamm? Wie oft haben wir die Hoffnung für Menschen bereits aufgegeben, wenn Gott noch nicht am Ende mit ihnen ist? Vielleicht glaubst du, dass deine Eltern niemals zum Glauben an Jesus Christus finden werden. Vielleicht hast du alle Hoffnung für einen guten Freund aufgegeben, der sich nur noch mit falschen Freunden herumtreibt und viele schlimme Dinge tut. Wie dem auch sei: Gott zieht gerade die Menschen zu sich, von denen man es am wenigsten erwartet hätte. Das beste Beispiel aus der Bibel ist Paulus und seine Bekehrungsgeschichte! Vom Christenverfolger zum heftigsten Missionar. Heute bekehren sich Kämpfer des IS zu Jesus Christus. Wie heftig ist das bitte!? Auch Josef, Mitglied des Hohen Rates, positionierte sich für diesen Jesus – im krassen Kontrast zu seinem direkten Umfeld. Also: Gib die Hoffnung für diese(n) Menschen nicht auf!