2. Mose
Kapitel 8, Vers 12–15
DAS
3. STRAFGERICHT: STECHMÜCKEN 12Der HERR sprach zu Mose: »Aaron soll seinen Stab ausstrecken und damit in den Staub schlagen. Dann wird der Staub im ganzen Land zu Stechmücken werden.« 13Mose und Aaron gehorchten: Aaron streckte seinen Arm mit dem Stab aus und schlug ihn auf die Erde. Da wurde der Staub im ganzen Land zu Stechmücken, die Menschen und Tiere plagten. 14Die ägyptischen Zauberer versuchten, mit Hilfe ihrer Magie ebenfalls Stechmücken hervorzubringen, aber sie hatten keinen Erfolg. Sie konnten auch nichts dagegen unternehmen, dass Menschen und Tiere unter der Plage litten. 15»Da hat Gott seine Hand im Spiel«, warnten die Zauberer den Pharao. Doch er blieb stur und ließ sich nichts sagen, wie der HERR es angekündigt hatte.
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Weitere Infos →Jetzt wurden sogar die Menschen laut, die selbst nichts von Gott wissen wollten: Die Zauberer des Pharaos wiesen diesen freundlich darauf hin, dass der allmächtige Gott selbst hinter der Stechmückenplage für Ägypten steckte und sie deshalb nun selbst ihre Kräfte einbüßen mussten. Doch der Pharao war dadurch nicht umgestimmt: Er blieb stur und wollte sich dem Willen Gottes, die Israeliten aus seinem Land Ägypten ziehen zu lassen, auf Biegen und Brechen nicht unterordnen …
Irgendwie ist diese Sturheit ja auch schon ein wenig zu belächeln, oder nicht? Wie konnte der Pharao von all den Plagen, die Gott schickte, so unbeeindruckt bleiben? Jetzt wiesen ihn selbst seine eigenen Leute darauf hin, dass hier wohl wirklich Gott im Spiel sein müsste. Aber weißt du: Beobachten wir solch eine Sturheit nicht selbst so manches Mal an uns? Wir bitten Gott um ein Zeichen, wir bitten Gott darum, dass er uns die richtigen Menschen mit den richtigen Worten über den Weg schickt. Kommen nun Zeichen und Menschen, die mit uns sprechen, wollen wir oft nicht wahrhaben, dass das hier wirklich Gottes Antwort auf unsere Gebete ist. Vielleicht kommen uns diese Worte zu hart vor … oder die Zeichen sprechen nicht für die Richtung, die wir uns eigentlich wünschen würden. Dabei kann es wirklich Gottes liebevolle Art sein, uns in die für uns wirklich beste Richtung zu stupsen. Sturheit führt nie zu weisen Entscheidungen!