STAYONFIRE

Impuls

Auf dem richtigen Weg

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 25, Vers 14–​30

Beauftragt zu handeln

14»Es wird dann so sein wie bei einem Mann, der vorhatte, ins Ausland zu reisen. Er rief alle seine Verwalter zusammen und vertraute ihnen sein Vermögen an. Sie sollten während seiner Abwesenheit gut damit wirtschaften. 15Dem einen gab er fünf Zentner Silberstücke, einem anderen zwei und dem dritten einen Zentner, jedem nach seinen Fähigkeiten. Danach reiste er ab. 16Der Mann mit den fünf Zentnern Silberstücke machte sich sofort daran, mit dem Geld Geschäfte zu treiben, und konnte so die Summe verdoppeln. 17Auch der die zwei Zentner bekommen hatte, verdiente zwei hinzu. 18Der dritte aber vergrub den Zentner, den sein Herr ihm anvertraut hatte, an einem sicheren Ort. 19Nach langer Zeit kehrte der Herr von seiner Reise zurück und forderte seine Diener auf, mit ihm abzurechnen. 20Der Mann, der fünf Zentner Silberstücke erhalten hatte, trat vor und übergab ihm zehn Zentner. Er sagte: ›Herr, fünf Zentner hast du mir gegeben. Hier, ich habe fünf dazuverdient.‹ 21Da lobte ihn sein Herr: ›Gut so, du bist ein tüchtiger und zuverlässiger Verwalter. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir Großes anvertrauen. Komm zu meinem Fest und freu dich mit mir!‹ 22Danach kam der Mann mit den zwei Zentnern. Er berichtete: ›Herr, ich habe den Betrag, den du mir gegeben hast, verdoppeln können.‹ 23Da lobte ihn der Herr: ›Gut gemacht, du bist ein tüchtiger und zuverlässiger Verwalter. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir Großes anvertrauen. Komm zu meinem Fest und freu dich mit mir!‹ 24Schließlich kam der Diener, dem der Herr einen Zentner Silberstücke gegeben hatte, und erklärte: ›Ich kenne dich als strengen Herrn und dachte: Du erntest, was andere gesät haben; du nimmst dir, wofür du nichts getan hast. 25Aus Angst habe ich dein Geld sicher aufbewahrt. Hier hast du es wieder zurück!‹ 26Zornig antwortete ihm darauf sein Herr: ›Was bist du nur für ein böser und fauler Verwalter! Wenn du schon der Meinung bist, dass ich ernte, was andere gesät haben, und mir nehme, wofür ich nichts getan habe, 27hättest du mein Geld wenigstens bei einer Bank anlegen können! Dann hätte ich immerhin noch Zinsen dafür bekommen! 28Nehmt ihm das Geld weg und gebt es dem, der die zehn Zentner hat! 29Denn wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu, ja, er wird mehr als genug haben! Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen. 30Und jetzt werft diesen Nichtsnutz hinaus in die tiefste Finsternis, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt!‹«

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

"Gott ist nicht egal, was du tust." Das ist wohl eine klare Aussage, die wir bei diesem Gleichnis Jesu erkennen können. Gott hat uns unser Leben anvertraut, und es ist ihm nicht egal, wie wir unsere Zeit hier auf der Erde gestalten. Wir haben Gaben, Fähigkeiten, Chancen und Mittel erhalten. Setzen wir sie nach Gottes Maßstäben ein? Oder sind wir nur auf unseren eigenen Profit und Komfort aus?

Doch Halt: Werde ich etwa nicht in den Himmel kommen, weil ich Fehler gemacht habe? Der letzte Vers des Gleichnisses könnte das vermuten lassen …

Nun kann die Bibel aber nur im gesamten Kontext korrekt verstanden werden. Wie können wir dieses Gleichnis in die Gnade Gottes einordnen? Wie passt sie zum Evangelium, dass der Tod und die Auferstehung Jesu den Weg zu Gott frei machen?

Das Gleichnis der Verwalter unterstreicht, dass Gott heilig und allmächtig ist. Es ist gesund, Respekt vor Gott zu haben und nicht zu denken, wir wüssten alles besser! Dieses Gleichnis dient dazu, dankbar zu werden, an Jesus Christus als Erlöser zu glauben und somit Gottes Vergebung erhalten zu haben. Dann hast du deine Gaben, Talente und Chancen richtig eingesetzt. Dann hast du das Beste aus deinem Leben gemacht. Dann wirst du zwar Fehler machen, am Ende aber dennoch bei Gott sein dürfen!