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Impuls

Aus weiter Ferne

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Psalm

Kapitel 61, Vers 1–​9

Gott, wo du wohnst, will ich auch sein

1Von David, mit Instrumenten zu begleiten. 2Höre, Gott, meinen Hilfeschrei und achte auf mein Gebet! 3Aus weiter Ferne rufe ich zu dir, denn ich bin am Ende meiner Kraft. Ich selbst kann mich nicht mehr in Sicherheit bringen, darum hilf du mir und rette mich! 4Zu dir kann ich jederzeit fliehen; du bist seit jeher meine Festung, die kein Feind bezwingen kann. 5Wo du wohnst, möchte auch ich für immer bleiben – dort, in deinem Heiligtum. Bei dir suche ich Zuflucht wie ein Küken unter den Flügeln seiner Mutter. 6Gott, du kennst die Versprechen, die ich dir gegeben habe. Du beschenkst jeden reich, der deinen Namen achtet und ehrt. Auch mir gibst du meinen Anteil. 7Gib dem König ein langes Leben, er soll über viele Generationen regieren! 8Lass ihn für immer in deiner Nähe bleiben, beschütze ihn durch deine Güte und Treue! 9Dann will ich dich allezeit besingen und deinen Namen preisen. Tag für Tag werde ich erfüllen, was ich dir versprochen habe.

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David schrieb diese Verse nicht einfach so. David formulierte seinen Standort direkt mit diesen Worten:

"Aus weiter Ferne rufe ich zu dir, denn ich bin am Ende meiner Kraft." [3]

Aus weiter Ferne. Weit weg von jeder Sicherheit. Weit entfernt von Hoffnung. Vielleicht auch gefühlt weit weg von Gott und seiner spürbaren Liebe.

Doch selbst von dieser weiten Ferne wusste David, an wen allein er sich wenden konnte und sollte. Aus tiefstem Herzen heraus brachte David sein Gebet zu Gott. Im tiefen Vertrauen, trotz weiter Ferne. Trotz Isolation, Angst und Hoffnungslosigkeit.

Für dich und mich eine starke Ermutigung! Denn wie oft fühlen wir uns getrennt von jeglicher Sicherheit? Von Freunden? Von Menschen, die uns unterstützen? Von Gott?

Egal, wo du dich gerade befindest, Gott ist nur ein Gebet entfernt. Es mag dir vorkommen, als seist du allein in weiter Ferne unterwegs, doch Gott ist direkt bei dir. Immer und von deinen Gefühlen unabhängig.

"Wo du wohnst, möchte auch ich für immer bleiben – dort, in deinem Heiligtum. Bei dir suche ich Zuflucht wie ein Küken unter den Flügeln seiner Mutter." [5]