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Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Berufung

1. Samuel

Kapitel 17, Vers 12–​19

David besucht seine Brüder

12David, der Sohn Isais, aus Bethlehem in der Gegend von Efrata in Juda hatte sieben Brüder. Isai war zu jener Zeit, als Saul König war, schon zu alt für den Kriegsdienst. 13Seine drei ältesten Söhne jedoch waren Sauls Aufruf gefolgt und mit in den Kampf gezogen. Der älteste hieß Eliab, der zweite Abinadab und der dritte Schamma; 14 David war der jüngste. 15Hin und wieder kehrte er von Sauls Königshof nach Hause zurück, um in Bethlehem die Schafe und Ziegen seines Vaters zu hüten. 16Der Riese Goliat stellte sich schon seit vierzig Tagen jeden Morgen und jeden Abend zwischen den beiden Heeren auf und forderte die Israeliten heraus. 17Eines Tages sagte Isai zu David: »Schau doch einmal nach deinen Brüdern, die in den Krieg gezogen sind. Bring ihnen diesen Sack gerösteten Weizen und zehn Brote mit. 18Ihrem Hauptmann kannst du diese zehn Stücke Käse geben. Erkundige dich, wie es ihnen geht, und bring mir ein Lebenszeichen von ihnen. 19Sie sind mit Saul und den Israeliten immer noch im Eichental und kämpfen gegen die Philister.«

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Wir sehen, wie Gott langsam die Fäden zusammenzieht. Zuerst wurde David zum König gesalbt (das geschah vor wenigen Menschen, er wurde noch nicht richtig vor dem Volk eingesetzt). Dann kam David durch glückliche Umstände an den Königshof und nun bahnte sich eine neue Situation an, die für David zum Wendepunkt werden konnte.

Die Israeliten standen immer noch den Philistern gegenüber. Seit 40 Tagen brüllte Goliath über das Schlachtfeld und versetzte die Israeliten in Angst und Schrecken. Es fand sich einfach niemand, der gegen diesen Riesen kämpfen wollte. Es verging wohl kein Tag, an dem nicht ein israelitischer Soldat im letzten Moment einen Rückzug machte. Abends am Lagerfeuer hatte er vielleicht noch gesagt: Morgen werde ich gehen! Doch am nächsten Morgen war alles anders. Die Angst siegte.

Die umliegenden Dörfer warteten jeden Tag auf eine positive Nachricht. Aber ein Tag nach dem anderen verging und die gute Botschaft blieb aus. Die Stimmung kippte immer mehr, wenn sie nicht schon ganz gekippt war.

Da bereitete der Herr im Verborgenen einen genialen Schachzug vor. Er schickte David ins Feld. Und mit ihm nicht nur einen Sack gerösteten Weizen und zehn Brote für seine Brüder, sondern auch Mut, Gottvertrauen und Entschlossenheit.

Unterschätze nie, was Gott mit dir vorhat. Gerade dann nicht, wenn du auf der Auswechselbank sitzt.